Freiburg: SC-Stürmer hofft auf Einsatz gegen Ex-Klub Mainz

Höler trifft auf Förderer Schwarz

Hofft auf einen Einsatz gegen den Ex-Klub Mainz: Freiburgs Angreifer Lucas Höler.

Hofft auf einen Einsatz gegen den Ex-Klub Mainz: Freiburgs Angreifer Lucas Höler. imago

Nachdem Lucas Höler in der vergangenen Winterpause vom Zweitligisten SV Sandhausen zum Sport-Club gewechselt war, schaffte er schneller den Sprung zum Stammspieler in der Bundesliga, als er es selbst gedacht hätte. In der Rückrunde stand er zwölfmal in der Startelf, zweimal wurde er eingewechselt. Dass dem bei seinen vorherigen Vereinen so treffsicheren Höler dabei nur ein Tor gelang, im Heimspiel gegen Köln, lag nach Ansicht von Trainer Christian Streich auch an der Position, die er beim SC gespielt hat: "Er hat nicht selten auf der Seite gespielt, ist aber eigentlich ein Zentrumsspieler, ein klassischer Mittelstürmer, wie man es früher gesagt hat."

Beim Auswärtsspiel in München durfte der 24-Jährige mal wieder auf seiner Lieblingsposition auflaufen. "Er ist nicht gut rein gekommen", sagte Streich, der aber im Laufe des Spiels immer zufriedener mit dem Stürmer war, erst recht als er in der 89. Minute den Ausgleichstreffer erzielte. Trotzdem ließ er offen, ob Höler gegen Mainz wieder zur Startelf gehört, auch wenn er weiß, dass er gegen seinen früheren Klub und Trainer sicherlich gerne dabei wäre. "Es ist ein anderes Spiel, auch von der Herangehensweise", erklärte Streich.

Und auch wenn Petersen nicht dabei sein kann und Florian Niederlechner (Sprunggelenksverletzung) weiterhin fehlt, gibt es in dieser Saison mit Luca Waldschmidt und Roland Sallai neue Alternativen für die Offensive. "Wir haben einen sehr guten Kader und starke Jungs dazu bekommen", sagte Höler im Interview auf der Vereins-Webseite, "der Konkurrenzkampf ist extrem hoch und das hilft uns weiter." Auch nach seinen Toren hatte er keine Ansprüche angemeldet, sondern angekündigt, dass er "im Training weiter Gas geben" werde, um sich aufzudrängen.

Wiedersehen mit Schwarz

An diesem Samstag wird es für ihn ein Wiedersehen mit seinem Ex-Trainer Sandro Schwarz geben, der ihn "geprägt und weiterentwickelt" und den Sprung in die zweite Liga ermöglicht hat, wie Höler erklärte. Anderthalb Jahre wurde er in der zweiten Mainzer Mannschaft von ihm trainiert und er steht weiter mit ihm in Kontakt. Höler würde Schwarz sicherlich gerne beweisen, dass er in Freiburg den nächsten Schritt geschafft hat, und auch in der Bundesliga konstante Leistungen abliefern kann.

Daniela Frahm

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