3. Liga

Dotchev warnt: "Das macht sie gefährlich"

Rostock: Ofosu-Ayeh und Breier fehlen

Dotchev warnt: "Das macht sie gefährlich"

Pavel Dotchev

Freut sich auf das Spiel am Samstag: Rostocks Trainer Pavel Dotchev. imago

Mit 16.000 bis 18.000 Zuschauern rechnet Rostock am Samstag im Heimspiel gegen die Roten Teufel. "Ich freue mich auf dieses Spiel. Wir spielen zu Hause, bei der Kulisse kann man sich nur freuen", sagte Hansa-Coach Dotchev auf der Pressekonferenz vor der Begegnung. Die Gastgeber befinden sich aktuell mit 22 Punkten auf dem sechsten Platz und haben vier Zähler Rückstand auf Rang zwei. Kaiserslautern steht zwei Zähler hinter Rostock und könnte mit einem Dreier am Kontrahenten vorbeiziehen.

Klar ist: Beide Teams wollen sich oben festbeißen. "Wir wollen dranbleiben und um uns oben zu festigen, brauchen wir die drei Punkte. Ohne uns jetzt verrückt zu machen oder Druck aufzubauen. Die Mannschaft hat gesehen, dass wir gegen jeden gewinnen können. Dieses Spiel zu Hause ist schon wichtig", betonte Dotchev, der ergänzte: "Ich habe immer gesagt, die Meisterschaft ist ein langer Marathon. Und wenn wir Rückschläge kriegen, müssen wir sie wegstecken und weitermachen. Wir haben jetzt eine Riesenchance mit einem Sieg am Samstag. Wir wissen, dass wir gegen eine starke Mannschaft spielen, aber auch wir sind gut und wollen uns nicht verstecken."

Spielersteckbrief Evseev

Evseev Willi

Spielersteckbrief Rankovic

Rankovic Vladimir

Spielersteckbrief Soukou

Soukou Cebio

Spielersteckbrief Hildebrandt

Hildebrandt Jonas

Trainersteckbrief Dotchev

Dotchev Pavel

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Rankovic, Evseev und Soukou wieder dabei

Im letzten Spiel gab es für Hansa ein 1:1 in Jena, zuvor schied das Team im Pokal gegen Bundesligist Nürnberg aus (2:4, i.E.). Nun wollen die Rostocker zurück in die Erfolgsspur. Fehlen wird Phil Ofosu-Ayeh, der noch Rückstand hat und in der nächsten Woche voll einsteigen wird. Außerdem nicht dabei ist Pascal Breier, der erkrankt ist. Wieder mit an Bord sind hingegen Vladimir Rankovic, Willi Evseev und Cebio Soukou. Vor allem die beiden Letztgenannten sind für den Coach auch ernsthafte Kandidaten für die Startelf. "Bei Vladimir Rankovic bin ich der Meinung, dass er von der Fitness her ein bisschen mehr brauchen würde als die anderen zwei. Für Samstag bin ich mir nicht sicher, ob er eine Alternative von Beginn an sein kann", sagte Dotchev.

"Viele Fans, gute Stimmung, guter Gegner"

Egal wer spielt, gegen die Pfälzer soll es den nächsten Dreier geben. "Die Mannschaft ist top besetzt, sie haben viele erfahrene Leute und sehr viel Breite im Kader, sodass sie immer nachlegen können. Das macht sie natürlich gefährlich. Ich erwarte ein hartes und umkämpftes Spiel", warnte der Hansa-Coach. Und Abwehrspieler Jonas Hildebrandt, der in den letzten beiden Pflichtspielen traf, ergänzte: "Kaiserslautern ist schon ein sehr großer Verein mit viel Tradition, genau wie wir auch. Natürlich ist es ein ganz normales Drittligaspiel, das allerdings unter einer krassen Kulisse sein wird mit vielen Fans, guter Stimmung und einem guten Gegner."

Beide Teams haben auf jeden Fall das Potenzial, ganz oben in der Tabelle zu landen. Aber wer ist der Ligafavorit? "Einen ganz klaren Favoriten gibt es eigentlich nicht. Ich finde, Osnabrück steht zu Recht da oben, weil sie über 90 Minuten konstant spielen und immer bis zum Ende gehen", so Hildebrandt. "Die Mannschaften, die mittlerweile oben stehen, die gehören da auch hin. Langsam lügt die Tabelle nicht mehr."

mst