Felix Klaus braucht wohl noch Geduld

Labbadia: "Für mich ist es ein Derby"

Hat das Derby in Hannover "gerne gewonnen": Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia.

Hat das Derby in Hannover "gerne gewonnen": Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia. imago

"Für mich ist es aufgrund der Entfernung ein Derby", so der Coach der Wölfe, der nachschiebt: "So bin ich es im DFB-Pokal angegangen und habe es gerne gewonnen. Es muss aber jeder für sich entscheiden, wie er das Spiel sieht." Vor allem aus dem Blickwinkel der Hannoveraner gilt eher das Duell mit der mittlerweile in die 3. Liga abgestürzten Eintracht aus Braunschweig als Derby.

Für Labbadia war der Pokalsieg eine Frage der "Stabilität", seiner Mannschaft schärfte er für die Neuauflage ein, dass es "um Kleinigkeiten wie das Zweikampfverhalten" geht, denn trotz des Weiterkommens haben die zuletzt kriselnden Hannoveraner schon angedeutet, dass sie "gefährlich werden können".

Da die Wolfsburger in der bisherigen Saison noch keine große Konstanz aufweisen - nach drei Pflichtspielsiegen zum Auftakt blieb der VfL sechsmal in Serie ohne Dreier, ehe die Freude über zwei Siege durch die Heimniederlage gegen Borussia Dortmund getrübt wurde -, hofft Labbadia auf einen positiven Abschluss, bevor die nächste Länderspielpause ansteht.

Klaus braucht wohl eher noch Geduld

Personell hat Wolfsburg noch einige Fragezeichen vor dem Anpfiff am Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Daniel Ginczek hat Nackenprobleme, Paul Verhaegh plagen muskuläre Schwierigkeiten - laut Labbadia müsse man bei beiden "abwarten". Definitiv ausfallen wird Admir Mehmedi, dessen Wade zwickt und der Schweizer deshalb die gesamte Woche nicht trainieren konnte.

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Wohl eher noch abwarten will Labbadia bei Felix Klaus. Der Offensivspieler träumt nach seiner Schambeinverletzung von "15 Minuten gegen 96" , doch er soll lieber langsam aufgebaut werden. "Felix Klaus hat knapp sieben Monate kein Spiel gemacht. Trotzdem kann man nie etwas ausschließen. Mein Credo ist allerdings, Spieler so aufzubauen, dass sie sofort mehrere Spiele am Stück machen könnten. Deswegen ist er eher nicht dabei."

Ebenso weiter im Aufbau befindet sich Josuha Guilavogui. Der Mittelfeldspieler konnte nach seinem konservativ behandelten Kreuzbandriss wieder Teile des Trainings absolvieren.

bst