Okugawas "Entwicklung ist positiv"

Die Gründe für die Kieler Stabilität

Kiels Masaya Okugawa

Positive Entwicklung: Kiels Masaya Okugawa. imago

Acht Zähler sind es auf den Relegationsrang 16, vier Punkte zu Platz drei, zuletzt vier Pflichtspiele in Serie ohne Niederlage - darunter der 1:0-Sieg beim FC St. Pauli sowie das 1:1-Unentschieden gegen Aufstiegsfavorit Köln und der 2:1-Pokalsieg gegen den SC Freiburg. Keine Frage, bei den Norddeutschen hat eine gewisse Stabilität Einzug gehalten. Der Blick geht jetzt nach oben. "Ich schaue nie nach unten", sagt der KSV-Coach, "ich will immer das Maximum."

Mit dem SC Paderborn steht für die Störche (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) eine schwierige Auswärtsaufgabe an, schließlich ist der Aufsteiger zuhause noch ungeschlagen. Kiel hingegen holte seine bisher sechs Auswärtszähler allesamt in Hamburg - 3:0 beim HSV und 1:0 beim FC St. Pauli.

Die beiden Faktoren für die positive Entwicklung zuletzt: Eine breite Bank verbunden mit dem entsprechenden Konkurrenzdruck und der Japaner Masaya Okugawa. Aus dem zweiten Glied konnten sich zuletzt Atakan Karazor und Stefan Thesker in den Vordergrund spielen.

Durch die größere Leistungsdichte im Kader konnte Walter auch die Belastung bei Leistungsträgern wie zum Beispiel Janni Serra entsprechend steuern. Der U-21-Nationalstürmer saß beim Heimspiel gegen Ingolstadt 64 Minuten auf der Bank und hatte nach seiner Einwechslung großen Anteil an der Aufholjagd nach 0:2 auf 2:2.

Und Okugawa stand in den vergangenen vier Pflichtspielen ebenso immer in der Startformation und hat vor allem beim Pokalsieg gegen die Freiburger mit seinem Tempo überzeugt und wird entsprechend gelobt von Walter: "Seine Entwicklung ist positiv."

ag/bst