Haas vertritt den am Knie verletzten Stammkeeper

Aue-Torwart Männel fällt gegen den HSV aus

Martin Männel

Zwangspause: Aues Torwart Martin Männel muss wegen einer Bänderdehnung im Knie gegen den HSV zuschauen. imago

Männel zog sich die Verletzung beim jüngsten Spiel in Heidenheim (0:1) zu. Bei einer Rettungsaktion knallte der Schlussmann an den Torpfosten und musste danach am rechten Knie behandelt werden. Zwar spielte Aues Nummer 1 weiter, doch reagierte das verletzte Gelenk im Nachgang. "Martin war beim MRT, es ist zum Glück nichts kaputt", berichtet FCE-Trainer Daniel Meyer. "Die Bänder sind gedehnt, aber nicht gerissen. Allerdings ist Flüssigkeit drin, mit Bewegung war nicht viel."

Und so wird Männel das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Hamburg am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) verpassen. Der notenbeste Veilchen-Spieler (kicker-Notenschnitt 2,77) war als Wellenbrecher für die HSV-Angriffe vorgesehen. Diesen Job muss nun Daniel Haas erledigen. Für den Ersatzmann ist es der zweite Saison-Einsatz. Am 4. Spieltag musste der 35-Jährige schon in Ingolstadt einspringen, kassierte drei Gegentore und kam auf eine kicker-Note von 4,0.

Erzgebirge Aue - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.03.1946

Vereinsfarben

Lila-Weiß

Spielersteckbrief Haas

Haas Daniel

Spielersteckbrief Männel

Männel Martin

Trainersteckbrief Meyer

Meyer Daniel

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Rizzuto: "Wir werden für jeden Meter fighten"

"Wir freuen uns auf ein interessantes Heimspiel gegen die aktuell beste Mannschaft der Liga", blickt Meyer voraus. "Die Vorfreude im gesamten Umfeld ist groß, das Stadion ist seit einer Weile schon ausverkauft. Wir müssen eine gute Balance finden, uns am absoluten Limit bewegen und uns offensiv steigern. Wir wollen die eine oder andere Schwäche aufdecken." Dies soll vor allem mit Teamgeist gelingen. "Mannschaftliche Geschlossenheit und Mentalität überragt individuelle Qualität. Wenn wir alle zusammenhalten, mutig sind und aufeinander vertrauen, dann werden wir erfolgreich sein", glaubt Linksverteidiger Kempe. Rechtsverteidiger Calogero Rizzuto verspricht deshalb: "Wir werden fighten, für jeden Meter, für jeden Mitspieler."

cru/tn