2. Bundesliga

Lacroix bringt Wolf ins Grübeln

Bates-Sperre ist in Aue abgelaufen - aber beginnt er auch?

Lacroix bringt Wolf ins Grübeln

Hamburgs Defensivabräumer Leo Lacroix

Einer jubelt, einer kauert: Hamburgs Defensivabräumer Leo Lacroix, hier gegen Kölns Simon Terodde. imago

Seit dem 1:0 verursacht die St. Etienne-Leihgabe wieder Fragezeichen, nur ganz anderer Natur: Kann Hannes Wolf ihn überhaupt wieder rausnehmen?

Lacroix gewann am Montagabend 83 Prozent seiner Zweikämpfe, nahm Terodde völlig aus dem Spiel. "Gefühlt", schwärmt Sportvorstand Ralf Becker, "hat Leo in der Luft und am Boden jedes Duell für sich entschieden."

Auch das mit Bates, der ähnliche Stärken und Schwächen wie der Modellathlet hat? Beide sind verlässliche Zweikämpfer, können ihre Defizite im Spielaufbau mitunter aber nicht kaschieren. Lacroix hofft auf das erneute Startelf-Mandat am Samstag in Aue: "Ich will natürlich wieder spielen, aber es ist die Sache des Trainers."

Der lässt sich noch nicht in die Karten schauen: "Leo hat ein gutes Spiel gezeigt", bilanziert Wolf, "David hat es davor gut gemacht. Auch da hatten wir schon ein paar Spiele ohne Gegentor."

Bates oder Lacroix? Zumindest die Fragezeichen, ob er das nötige Format hat, konnte der Schweizer mit brasilianischen Wurzeln gegen Köln ausradieren. "Gegen Terodde", sagt er, "hat es Spaß gemacht. Ein großer, kräftiger Stürmer - ich liebe solche Duelle."

Die Eigenwerbung, um künftig häufiger Duelle wie diese zu haben, ist gelungen.

Sebastian Wolff