3. Liga

Dank der Neulinge: 3. Liga winkt Zuschauerrekord

Kaiserslautern und Braunschweig mit dem höchsten Schnitt

Dank der Neulinge: 3. Liga winkt Zuschauerrekord

Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern

Saisonrekord am 1. Spieltag: 41.324 Zuschauer waren zum Auftaktspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen 1860 München auf den Betzenberg gekommen. imago

Exakt 1.184.826 Zuschauer strömten in den ersten 140 Drittliga-Spielen in die Stadien der 20 Vereine. Im Schnitt waren damit 8463 Fans bei einer Begegnung dabei. Dabei liegt der Durchschnitt schon jetzt deutlich über dem Wert der bisherigen Rekordsaison. In der Spielzeit 2015/16 hatten am Ende pro Spiel 7071 Besucher die Stadien aufgesucht. Am Ende stand die bis heute gültige Rekordmarke von insgesamt 2.687.035 Zuschauern.

Die wackelt nun. "Hält die Entwicklung an, fällt am Saisonende sogar erstmals die Marke von drei Millionen Zuschauern. Bleibt es beim derzeitigen Schnitt, würden mehr als 3,2 Millionen Fans die 380 Saisonspiele besuchen", heißt es in einer Mitteilung auf der Verbandswebsite.

Lautern und Braunschweig mit Bestmarken

Zurückzuführen ist der gewachsene Zuschauerzuspruch vor allem auf die anziehungsstarken Absteiger. Die ehemaligen Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig weisen mit 24.830 bzw. 17.481 Zuschauern pro Spiel die höchsten Zuschauerzahlen im Schnitt auf - obwohl beide Klubs ihren Ansprüchen hinterherhinken. Auch der TSV 1860 München bringt als Aufsteiger einen stattlichen Schnitt von 15.000 Besuchern pro Spiel mit. Im Durchschnitt fünfstellige Besucherzahlen haben auch Hansa Rostock (14.443), der Karlsruher SC (12.990) und der VfL Osnabrück (11.089).

Die wenigsten Zuschauer kamen insgesamt zu den Heimspielen des SV Wehen Wiesbaden (2168). Davor rangieren die Kölner Fortuna (2618), die Sportfreunde Lotte (2944), Sonnenhof Großaspach (3335) sowie der KFC Uerdingen (3909).

pau