Götze fehlt dem BVB auch in Wolfsburg

Diallo vergrößert Dortmunds Engpass in der Defensive

Abdou Diallo

Adduktorenzerrung: BVB-Trainer Lucien Favre muss auf Abdou Diallo verzichten. imago

Lucien Favre hatte sich für das Pokalspiel gegen Union Berlin (3:2 n.V.) zur großen Rotation entschieden. Allerdings nicht nur aus Gründen der Belastungssteuerung, sondern auch, weil er dazu gezwungen war. Lukasz Piszczek (Knieverletzung) und Mario Götze (Bronchitis) etwa waren im Vergleich zum Bundesliga-2:2 gegen Hertha nicht einsatzfähig.

"Wir müssen unbedingt rotieren, alles andere ist unmöglich", erklärte Favre am Donnerstag. Auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc bezeichnete die Rotation als "alternativlos". Doch mit welchem Personal geht es am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) beim VfL Wolfsburg weiter? "Wir müssen schauen, wer fit und einsatzbereit ist. Jetzt ist es noch zu früh, das zu sagen", erklärte Zorc.

Zerrung der linken Adduktoren bei Diallo

Wenig später erhielt der BVB aber zumindest bei einem Spieler Klarheit: Bei Abdou Diallo, der gegen Union bereits in der 14. Minute angeschlagen ausgewechselt worden war, wurde eine Zerrung der linken Adduktoren festgestellt. Wie der Verein mitteilte, wird der 22-Jährige einige Tage pausieren müssen. Für Diallo dürfte Raphael Guerreiro auf der linken Seite der Viererkette zum Einsatz kommen.

Favre muss in Wolfsburg zudem erneut auf Rechtsverteidiger Piszczek verzichten. Gegen Union hatte Achraf Hakimi diese Position ausgefüllt und dürfte dies auch am Samstag wieder tun. Bei Innenverteidiger Manuel Akanji sei eine Prognose noch zu früh, so Favre. Immerhin ist der Schweizer nach überstandener Hüftblessur zurück im Mannschaftstraining. Außerdem fehlt weiterhin Marcel Schmelzer (Knochenödem) in der Defensive.

Darüber hinaus muss Favre erneut ohne Götze planen. Der 26 Jahre alte Offensivspieler konnte wegen einer Bronchitis einige Tage nicht trainieren. "Es wird für übermorgen nicht reichen", kommentierte Favre. Thomas Delaney sei dagegen "okay". Und auch Paco Alcacer, der gegen Union schon wieder auf der Bank gesessen hatte, dürfte in die Startelf zurückkehren.

Ginczek im Fokus

"Wolfsburg hat eine gute Mannschaft und zweimal hintereinander gewonnen", sagte Favre mit Blick auf den VfL und warnte: "Ihre Spiele waren immer sehr eng - ob sie gewonnen oder verloren haben." Sportdirektor Zorc hat besonders VfL-Stürmer Daniel Ginczek im Blick, der einst beim BVB ausgebildet wurde: "Er ist ein richtig guter Junge, bringt viel Robustheit mit und weiß, wo das Tor steht. Da müssen wir aufpassen."

cfl

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