Mainz: Eingengewächs hadert mit dem Pokal-Aus

Hacks Comeback, das Lust auf mehr macht

Erstes Pflichtspiel nach über fünf Monaten: Der Mainzer Alexander Hack.

Erstes Pflichtspiel nach über fünf Monaten: Der Mainzer Alexander Hack. imago

"In der Verlängerung war es hart", gab der 25-Jährige nach der Partie zu: "Für den Gegner aber auch, da kann man keine Ausreden suchen." Deswegen überwog beim Mainzer Eigengewächs auch die Freude über das Comeback: "Es hat gut getan, nach den Monaten wieder ein Pflichtspiel zu machen."

Nach einem starken Endspurt in der vergangenen Saison, für seine überragende Partie am drittletzten Spieltag beim entscheidenden 3:0-Sieg gegen RB Leipzig hatte Hack vom kicker sogar die Note 1 bekommen, wurde Hack in der Vorbereitung auf die laufende Spielzeit jäh gestoppt. Im Testspiel beim VfB Ginsheim Anfang Juli zog sich der Verteidiger einen Bruch des Fußwurzelknochens im linken Fuß zu. Nun, auch dank der Sperre des neuen Konkurrenten Moussa Niakhaté also das Comeback, das Lust auf mehr macht: "Ich will auf jeden Fall dranbleiben und am Wochenende wieder angreifen."

Hack: "Und dann bekommen wir so einen Ball . . ."

Dass es bei der Rückkehr nicht zu einem Sieg und dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale reichte, war selbstverschuldet, befand Hack: "Wir hätten mit einem 3:1 den Deckel draufmachen müssen. Das darf man nicht mehr aus der Hand geben." Dabei habe sein Team das "eigentlich gut verteidigt" - aber: "Und dann bekommen wir so einen Ball, obwohl wir wissen, dass sie oft in den Rückraum spielen." Dort traf Michael Gregoritsch zum Ausgleich, danach war der FCA im Vorteil: "Dann nimmt Augsburg den Schwung mit."

Die Fehler nach einer guten ersten Hälfte begannen laut Hack aber schon früher: "Wir sind nicht in Ballbesitz geblieben, obwohl wir da viele Lücken gefunden haben, gerade in der ersten Halbzeit. Da hätten wir dranbleiben müssen, das war ein Mitgrund, dass wir das Spiel verloren haben."

Patrick Kleinmann

Bilder zur Partie FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05