FC Bayern: Ribery vor der Rückkehr

Rotation? Kovac lässt Skepsis durchblicken

Niko Kovac

Muss auf Arjen Robben verzichten: FCB-Trainer Niko Kovac. imago

Kovac setzte im Champions-League-Spiel bei Athen (2:0) nur einen neuen Spieler im Vergleich zum 3:1-Erfolg in Wolfsburg ein - und das auch noch notgedrungen. Der leicht angeschlagene Alaba wurde von Rafinha ersetzt.

Das Ende der Rundum-Rotation? Einiges spricht dafür, dass auch bei Mainz 05 viele Spieler der zweimal erfolgreichen Elf zum Einsatz kommen werden, darauf lassen Kovacs Aussagen vom Freitag schließen. "Die Jungs haben das gut gemacht nach den vier Spielen, wo es nicht so gut war. Wir haben einiges geändert, das hat Früchte getragen", sagte er.

Ribery ist wieder dabei

Und was wird aus Franck Ribery? Der Franzose hatte zuletzt das Spiel in Athen wegen einer Wirbelblockade verpasst, ist nach Auskunft von Trainer Niko Kovac aber fit. Der Offensiv-Routinier habe am Donnerstag "wieder voll mittrainiert, ist voll belastbar und wird wieder im Kader stehen", kündigte der Coach an. Einmal wird Kovac auf jeden Fall tauschen müssen, Arjen Robben fehlt Gelb-Rot-gesperrt.

Was außerdem für Änderungen spricht, ist das mehr als straffe Bayern-Programm mit etlichen Schlüsselspielen. Bundesliga, DFB-Pokal, Bundesliga, Champions League, Bundesliga (Topspiel in Dortmund am 10. November) - dann folgt die Länderspielpause. Kovac könnte den Vielspielern Hummels, Martinez und James (inklusive Nationalelf) Pausen geben. Wird Alaba fit, könnte auch Kimmich mal verschnaufen und Rafinha auf rechts rutschen.

Bis zum Gipfeltreffen in Westfalen will Kovac den BVB jedenfalls "unter Druck setzen. Wir müssen sehen, dass wir unsere Spiele gewinnen, um bis zum Spiel in Dortmund dranzubleiben und dann vielleicht die Chance zu nutzen, vorbeizuziehen." Die bisherigen Auftritte der Dortmunder unter Trainer Lucien Favre haben ihn jedenfalls beeindruckt. "Was ich sehe, ist sehr gut, nicht nur die Ergebnisse, auch die Art und Weise. Das macht Spaß", sagte der 47-Jährige und schlug damit in die gleiche Kerbe wie Atletico-Coach Diego Simeone .

las/dpa/sid

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