Co-Trainer bleibt in Berlin

"Thema VfB ist durch": Hertha lässt Widmayer nicht ziehen

Rainer Widmayer

Bleibt mindestens bis zum Saisonende bei Hertha BSC: Rainer Widmayer. picture alliance

Widmayer, der bereits unter Markus Babbel (2010-11) als Assistenztrainer in Berlin gearbeitet hatte, kehrte im Februar 2015 als Co-Trainer von Pal Dardai zu Hertha BSC zurück. Er wird wegen seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten im Klub extrem wertgeschätzt - deshalb ist es für Manager Michael Preetz kein Thema, Widmayer (Vertrag bis Juni 2019) während der Saison ziehen zu lassen.

"Der VfB ist mein Heimatverein. Die Aufgabe, in Stuttgart mit Markus Weinzierl zu arbeiten, hätte mich gereizt", sagte Widmayer am Mittwoch dem kicker. "Aber das Thema ist durch. Ich verstehe die Position von Hertha BSC voll und ganz. Ich habe einen Vertrag bis zum Sommer, den werde ich erfüllen. Was nach der Saison kommt, muss man sehen."

Der gebürtige Sindelfinger Widmayer war beim VfB zwischen 2000 und 2005 Co-Trainer der zweiten Mannschaft und später unter Markus Babbel Co-Trainer bei den Profis (2008-09). Bereits 2016 hatte der VfB dem Vernehmen nach die Idee, dem damaligen VfB-Coach Hannes Wolf Widmayer als erfahrenen Assistenten zur Seite zu stellen.

"Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust"

Nach der Inthronisierung von Markus Weinzierl als Nachfolger von Tayfun Korkut wurde das Thema jetzt erneut akut. Der angefragte Widmayer, dessen Familie nach wie vor im Stuttgarter Raum lebt, sprach bei Herthas Manager Preetz vor - und kassierte eine Absage. Dem kicker sagte Widmayer am Mittwoch: "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich mich sportlich in Berlin sehr wohlfühle. Aber ich bin auch ein Familienmensch. Deshalb schlagen zwei Herzen in meiner Brust."

Steffen Rohr

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