Rostock: Hilßner ist "eine ernsthafte Alternative"

Dotchevs Wunsch für das Zwickau-Spiel

Pavel Dotchev

Will mit seinem Team nachlegen: Rostocks Trainer Pavel Dotchev. imago

Ein halbes Jahr musste Rostocks Hilßner wegen eines Kreuzbandrisses pausieren, am elften Spieltag gab er beim 1:0-Heimsieg gegen Karlsruhe sein Comeback. Der Mittelfeldmann kam in der 90. Minute rein und half dabei, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Im nächsten Spiel in Halle (1:0) war Hilßner wieder im Kader, zu einem Einsatz kam es allerdings nicht. Am Sonntag darf er sich jedoch schon Einsatzzeit erhoffen, wenn man den Worten des Trainers glauben darf. "Marcel Hilßner ist eine ernsthafte Alternative für dieses Wochenende. Er ist bereit für das Spiel", versichert Dotchev.

Keine Option ist dagegen Vladimir Rankovic, der verletzt passen muss. Für den Rest gilt es, die gute Form aus den letzten Wochen aufrechtzuerhalten. "Wir wollen nachlegen und drei Punkte einfahren. Und wir wollen stärker spielen als gegen Halle. Ich hoffe, dass wir befreiter aufspielen", so der Trainer. In Halle und gegen Karlsruhe gab es knappe Siege, dazwischen gewann Hansa klar mit 14:0 im Landespokal beim SV Sturmvogel Lubmin.

Spielersteckbrief Hilßner

Hilßner Marcel

Trainersteckbrief Dotchev

Dotchev Pavel

Das Team ist gut drauf - und will das auch in Zwickau zeigen. "Ich erwarte ein schweres Spiel. Die Liga ist sehr ausgeglichen, man kann kein Team auf die leichte Schulter nehmen - auch Zwickau nicht", sagt Dotchev und fordert: "Neben dem leidenschaftlichen Kampfgeist und der guten Defensive wollen wir spielerische Elemente zeigen. Also nicht nur reagieren, sondern dem Gegner mit unserer Offensive Schwierigkeiten bereiten." Zudem äußerte der Trainer noch einen Wunsch: "Ich wünsche mir, dass die Mannschaft mehr Selbstvertrauen hat, frecher auftritt. Wir haben die Kraft, auch am Sonntag zu punkten."

mst