Würzburg seit acht Spielen ungeschlagen

Antwerpen: "Da kommt eine brutal starke Mannschaft"

Marco Antwerpen (li.) und Michael Schiele

Bereit für das Topspiel: Preußens Trainer Marco Antwerpen (li.) und Kickers-Coach Michael Schiele. imago

Die Würzburger Kickers reisen mit einer breiten Brust zum Spitzenspiel nach Münster. Seit mittlerweile acht Spielen haben die Unterfranken in der Liga nicht mehr verloren. Mit 18 Punkten stehen sie aktuell auf dem fünften Tabellenplatz. "Wir wollen unsere Serie ausbauen und weiter ungeschlagen bleiben", erklärt Kickers-Angreifer Dominic Baumann. Gemeinsam mit seinen beiden Offensivkollegen Orhan Ademi (drei Tore) und Simon Skarlatidis (vier) hat der dreifache Torschütze über die Hälfte der Würzburger Tore markiert.

Schieles Respekt vor Antwerpens Ideen

Kickers-Trainer Schiele erwartet beim Aufeinandertreffen der torfreudigsten Drittliga-Teams, "dass ein paar Tore fallen werden". Vor den Ideen seines Trainerkollegen Antwerpen hat der 40-Jährige Respekt: "Ich glaube, es wird ein taktisch interessantes Spiel, mit Marco, der immer neue Lösungen für seine Mannschaft hat." Nach der Zitterpartie im Landespokal beim Regionalligisten FV Illertissen (9:8 n. E.) appelliert Schiele aber auch an seine Mannschaft: "Wir wissen, dass wir besser Fußball spielen müssen."

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Münsters Defensive fehlt die Stabilität

Während der Pokalauftritt der "Rothosen" gerade noch einmal gutgegangen ist, musste Preußen Münster im Achtelfinale des Westfalenpokals die Segel streichen. Beim Regionalligisten SV Rödinghausen offenbarten die Preußen gravierende Abwehrmängel. Auch zuvor konnte die Verteidigung mit dem starken Angriff nicht immer Schritt halten (14 Gegentore).

Da kommt eine brutal starke Mannschaft. Wir werden uns was einfallen lassen müssen und an der defensiven Stabilität arbeiten.

Marco Antwerpen

"Da kommt eine brutal starke Mannschaft. Wir werden uns was einfallen lassen müssen und an der defensiven Stabilität arbeiten", erklärte Antwerpen in der Trainingswoche. "Denn die drei Punkte wollen wir daheim behalten". Trotz der Verbandspokal-Pleite brauchen sich die Münsteraner nicht vor dem kommenden Gegner verstecken. Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten vier Spielen können auch sie auf eine respektable Bilanz verweisen. Über die elf Spieltage haben die Hausherren bislang sogar noch einen Zähler mehr als Würzburg gesammelt. Derzeit liegen sie mit 19 Punkten auf dem dritten Rang.

Es dürfte also eine spannende Begegnung zwischen den beiden formstarken Mannschaften werden. In der letzten Saison waren beide Partien heiß umkämpft und endeten jeweils mit 1:0 für Münster.

kon