Aston Martin, Assen und Zolder sind neu dabei

Der DTM-Rennkalender 2019

Wieder drei Marken: 2019 gehen Audi (li.), BMW (Mitte) und Aston Martin in der DTM an den Start.

Wieder drei Marken: 2019 gehen Audi (li.), BMW (Mitte) und Aston Martin in der DTM an den Start. picture alliance

Neuling Aston Martin steigt zum Saisonstart 2019 in das Deutsche Tourenwagen Masters ein. Das mit der Lizenz des britischen Autobauers fahrende Schweizer Rennteam R-Motorsport ist schon beim Auftakt in Hockenheim vom 3. bis 5. Mai dabei. "Sicher wird die Aufgabe für uns alle eine große Herausforderung, aber wir werden alles dafür tun, zum Saisonstart der DTM ein wettbewerbsfähiges Paket an den Start zu bringen", sagte der Vorstand der HWA AG, Ulrich Fritz.

Aston Martin ersetzt in der kommenden Saison Mercedes als dritter Hersteller im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) und greift auch auf die Unterstützung des Unternehmens HWA des langjährigen DTM-Chefs Hans Werner Aufrecht zurück. HWA war bislang Mercedes-Einsatzteam und sammelte die meisten Titel in der Rennserie (zehn Fahrer-, 13 Team- und sechs Marken-Titel).

Aston Martin mit di Resta

Die von R-Motorsport eingestzten Aston Martin Vantage werden von Ex-Champion Paul di Resta, Routinier Daniel Juncadella und den beiden Neulingen Jake Dennis und Ferdinand Habsburg pilotiert.

Formel W geht an den Start

Die neue Motorsport-Rennserie für Frauen wird künftig auch im DTM-Rahmenprogramm fahren. Die sogenannte Formel W werde ihre Rennen in Europa in den nächsten beiden Jahren an DTM-Wochenenden austragen, teilten die Veranstalter der DTM mit. Das erste Gastspiel ist für den DTM-Saisonstart vom 3. bis 5. Mai 2019 in Hockenheim angesetzt. Die neue Frauen-Rennserie soll jungen Pilotinnen eine bessere Ausbildung für eine erfolgreiche Motorsport-Karriere ermöglichen und ist mit einem Preisgeld von 1,5 Millionen Dollar dotiert.

Auch der Audi Sport Seyffarth Cup sowie Porsche-Markenpokale sind wieder im Rahmenprogramm der DTM zu sehen.

Der Rennkalender 2019

Neu im Kalender sind das niederländische Assen und die Strecke im belgischen Zolder, die nach 25 Jahren wieder dabei ist. Dafür müssen Budapest, Zandvoort und Spielberg weichen. Pro Wochenende werden jeweils ein Rennen am Samstag und eines am Sonntag gefahren.

Die Termine auf einen Blick:

3. bis 5. Mai: Hockenheim
17. bis 19. Mai: Zolder (Belgien)
7. bis 9. Juni: Misano (Italien)
5. bis 7. Juli: Norisring
19. bis 21. Juli: Assen (Niederlande)
09. bis 11. August: Brands Hatch (Großbritannien)
23. bis 25. August: Lausitzring
13. bis 15. September: Nürburgring
4. bis 6. Oktober: Hockenheim

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