Regionalliga

Elia: "Jungs müssen dort hingehen, wo es wehtut"

Oldenburgs neuer Trainer zieht erste Bilanz

Elia: "Jungs müssen dort hingehen, wo es wehtut"

Marco Elia

Noch nicht zufrieden mit seiner Offensivabteilung: Oldenburgs Trainer Marco Elia. imago

Mit den sechs Punkten aus vier Spielen zeigt sich Elia "nicht zufrieden", auch wenn er der Meinung ist, dass sein Team seine Spielphilosophie ("flach, mutig, zielstrebig") bisher gut umsetze. Das Problem des VfB ist nach wie vor die Offensive: Nur zehn Tore gelangen in zwölf Partien. "Bis zum Strafraum sieht es sehr gut aus", sagt Elia. Doch dann fehle die Willenskraft für den Abschluss. Eine Frage der Mentalität, die es zu beantworten gilt: "Wir wollen die Jungs dahin bekommen, dass sie auch mal dort hingehen, wo es wehtut, um den Ball unbedingt reinzumachen."

Was seine eigene Zukunft betrifft, hält sich Elia nach außen noch bedeckt: "Wenn ich darf, mache ich gerne weiter." Seine Familie stehe hinter ihm und auch sein Arbeitgeber (Bundeswehr) lege ihm keine Steine in den Weg. Er weiß aber auch, dass in Oldenburg mit Joe Zinnbauer oder Alexander Nouri schon hochkarätige Namen auf der Trainerbank Platz genommen haben.

Der Unterschied zwischen der Bezirksliga und der Regionalliga liegt für ihn auf der Hand: Taktisch und technisch seien die Spieler sehr gut geschult, man müsse nicht mehr die Basis vermitteln. Er sagt aber gleichzeitig: "Auch hier sind es Fußballer, und die ticken am Ende doch immer alle gleich. Alle wollen Spaß am Spiel Fußball haben und erfolgreich sein."

kl/sam