SC-Offensivspieler wurde immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen

Ravet "ist auf dem Weg nach vorne"

Yoric Ravet

Erzielte das zwischenzeitliche 1:1 für das Freiburger Regionalliga-Team in Elversberg: Yoric Ravet (l.). imago

Zwei Tore konnte Yoric Ravet zuletzt bejubeln, als er in der zweiten Mannschaft des SC Freiburg in der Regionalliga Südwest auflief. Nach dem ersten, im Auswärtsspiel in Elversberg, verlor seine Mannschaft trotzdem, das zweite im Heimspiel gegen Walldorf war hingegen der späte 2:1-Siegtreffer für die SC-Reserve, den er mit einem satten Schuss in den Winkel erzielte. "Er ist auf dem Weg nach vorne, aber er braucht die Spiele, er braucht Fitness und hundertprozentige athletische Frische, damit er im Bundesligaspiel voll gehen kann und keine neue Verletzung kommt", sagte Trainer Christian Streich, der das Spiel gegen Walldorf auf der Tribüne verfolgt hatte. "Man merkt, dass er vom Läuferischen her noch Zeit braucht", so Streich, "er hat viel verpasst an Metern, Einheiten und Intensität, das hat man im Spiel auch gesehen."

Die vergangene Saison, seine erste beim Sport-Club, war für den Franzosen unglücklich gelaufen, weil sie gleich mit einer längeren Rot-Sperre begann. Am Ende der Hinrunde gehörte er zur Startelf und kam in der Rückrunde trotzdem kaum noch zum Einsatz, erst wegen Achillessehnenbeschwerden, dann wegen eines Muskelfaserrisses. In der Sommerpause hatte er an Fitness und körperlichem Zustand gearbeitet, wollte wieder angreifen. Doch auf dem Weg ins Sommer-Trainingslager hat er sich beim Testspiel in Ravensburg einen weiteren Muskelfaserriss zugezogen, verpasste daraufhin die Vorbereitung in Österreich und kehrte erst viel später auf den Trainingsplatz zurück.

Spielersteckbrief Ravet

Ravet Yoric

An diesem Donnerstag wird der 29-Jährige wieder Spielpraxis bekommen, wenn die Freiburger ein nicht-öffentliches Freundschaftsspiel bestreiten. "Dann hat er mal drei Spiele in den Beinen, dann kann man mal vorwärts schauen", sagt Streich, dem in der Offensive langsam das Personal ausgeht. Bei Nils Petersen (Schultereckgelenkprellung) ist noch nicht klar, wann er wieder einsteigen kann, gleiches gilt für Tim Kleindienst (Rückenprobleme), und Florian Niederlechner (Verletzung am Sprunggelenk) wird nach Prognose der Ärzte noch mindestens fünf Wochen fehlen.

Daniela Frahm

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