Bundesliga

VfB trennt sich von Trainer Korkut - Folgt Weinzierl?

Stuttgart: Hinkel übernimmt vorerst

VfB trennt sich von Trainer Korkut - Folgt Weinzierl?

Tayfun Korkut

Nicht mehr Trainer beim VfB: Tayfun Korkut. imago

"Die ausbleibende sportliche Entwicklung im Laufe dieser Saison und die negativen Ergebnisse haben uns dazu bewogen, diesen Schritt zu vollziehen. Tayfun Korkut hat die Mannschaft in der vergangenen Saison in einer sehr schwierigen Situation übernommen und mit einem außergewöhnlichen Lauf frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Dafür sind wir ihm und seinen beiden Co-Trainern Ilija Aracic und Steven Cherundolo sehr dankbar", erklärte Sportvorstand Michael Reschke die erste Trainerentlassung der laufenden Bundesliga-Spielzeit.

Zunächst werden Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel, Athletiktrainer Matthias Schiffers, Torwarttrainer Marco Langner und Andreas Schumacher aus dem Nachwuchsleistungszentrum das sportliche Kommando beim VfB übernehmen. Favorit auf die Nachfolge von Korkut soll Markus Weinzierl sein, der seit seiner Entlassung beim FC Schalke 04 ohne Trainerjob ist. Aber auch Ralph Hasenhüttl (zuletzt bei RB Leipzig) oder auch Markus Gisdol, der eine Stuttgarter Vergangenheit hat, werden gehandelt.

Nach dem erfreulichen Verlauf der vergangenen Saison waren wir zuversichtlich, mit Tayfun Korkut als Cheftrainer in der neuen Spielzeit die positive Entwicklung weiterführen zu können. Leider ist das nicht gelungen.

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich

Korkut hatte den VfB Ende Januar vom glücklosen Hannes Wolf auf Rang 14 stehend übernommen und die Schwaben noch auf Platz sieben geführt. Stuttgart startete ambitioniert in die laufende Saison, doch der Motor stotterte. Nur ein Sieg aus sieben Spielen und Tabellenplatz 18 ließen die Verantwortlichen nun handeln.

"Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Nach dem erfreulichen Verlauf der vergangenen Saison waren wir zuversichtlich, mit Tayfun Korkut als Cheftrainer in der neuen Spielzeit die positive Entwicklung weiterführen zu können. Leider ist das nicht gelungen", ließ Präsident Wolfgang Dietrich wissen. "Über allem steht unsere Verantwortung für den VfB Stuttgart und seine sportliche Zukunft." Die wird Korkut nicht mehr gestalten.

nik

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