Überraschende Niederlagen für Aalen, Braunschweig und Großaspach

Ein Trio verabschiedet sich aus dem Landespokal

Henrik Pedersen

Bleibt trotz Pokal-Blamage im Amt: Braunschweigs Trainer Henrik Pedersen. imago

Braunschweig mit nächster Enttäuschung

Eigentlich wollte das Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig die Viertelfinalpartie im niedersächsischen Landespokal dazu nutzen, um Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Liga zu tanken. Doch gegen den Regionalligisten SV Drochtersen/Assel folgte für die Pedersen-Elf der nächste Rückschlag. Beim Debüt des ehemaligen Bundesligatorhüters Lukas Kruse mussten sich die Löwen, nach einem torlosen Unentschieden in der regulären Spielzeit, mit 4:5 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Mergim Fejzullahu hatte den ersten Braunschweiger Elfmeter nicht im gegnerischen Tor unterbringen können - in der Folge verwandelten alle weiteren Schützen.

Vereinsdaten Eintracht Braunschweig

Gründungsdatum15.12.1895

Mitglieder5.262

VereinsfarbenBlau-Gelb

Anschrift Hamburger Straße 210
38112 Braunschweig

Internetwww.eintracht.com/

Vereinsinfo
Vereinsdaten VfR Aalen

Gründungsdatum08.03.1921

Mitglieder1.110

VereinsfarbenSchwarz-Weiß

Anschrift Stadionweg 5/1
73430 Aalen

Internetwww.vfr-aalen.de/

Vereinsinfo
Vereinsdaten SG Sonnenhof Großaspach

Gründungsdatum25.08.1994

Mitglieder864

VereinsfarbenRot-Schwarz

Anschrift SG Sonnenhof Großaspach e.V.
Postfach 1235
71545 Großaspach

Internetwww.sg94.de

Vereinsinfo
Spielersteckbrief Kruse

Kruse Lukas

vereinslos

Deutschland

Spielerprofil
Trainersteckbrief Hildmann

Hildmann Sascha

vereinslos

Deutschland

Trainersteckbrief
Trainersteckbrief Giannikis

Giannikis Argirios

PAS Ioannina

Deutschland

Trainersteckbrief
Trainersteckbrief Pedersen

Pedersen Henrik

vereinslos

Dänemark

Trainersteckbrief

Für Kruse ein glückloser Einstieg bei seinem neuen Arbeitgeber. "Es ist natürlich sehr bitter. Wir wären der verdiente Sieger gewesen. Wir hatten Riesenchancen und hätten das Ding in der zweiten Halbzeit gewinnen müssen. Im Elfmeterschießen kann dann alles passieren", wird der Torhüter auf der Vereins-Website zitiert.

Im Elfmeterschießen stehen die Chancen immer 50:50. Henrik Pedersen wird am Samstag auf der Bank sitzen und wir müssen und werden gegen Lotte Vollgas geben

Eintracht-Präsident Sebastian Ebel

Eintracht-Trainer Pedersen haderte ebenfalls mit dem Ergebnis: "Die erste Halbzeit war ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann dominiert und hatten riesen Chancen, da hätten wir das Tor machen müssen. Am Ende verlieren wir dann im Elfmeterschießen. Die Einstellung hat gestimmt. Wir arbeiten weiter jeden Tag hart." Trotz des überraschenden Pokalaus' bleibt Pedersen aber Braunschweigs Cheftrainer und coacht die Mannschaft am Samstag gegen Lotte. "Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir heute nicht weitergekommen sind. Doch die Mannschaft hat gerade in der zweiten Halbzeit Charakter gezeigt und hätte bei besserer Chancenverwertung das Spiel gewinnen müssen. Im Elfmeterschießen stehen die Chancen immer 50:50. Henrik Pedersen wird am Samstag auf der Bank sitzen und wir müssen und werden gegen Lotte Vollgas geben," erklärte Klubchef Sebastian Ebel direkt nach Spielende.

Aalen scheitert erneut

Fast schon Tradition hat das frühe Scheitern im württembergischen Landespokal beim VfR Aalen. Seit dem Zweitliga-Abstieg 2015 flog der VfR bereits zum vierten Mal in Serie vorzeitig raus. Dieses Jahr war das Achtelfinale Endstation für den Tabellenvierzehnten der 3. Liga. Gegen den Oberligisten TSG Backnang kassierte der VfR eine 0:2-Niederlage. "Wir hatten hinten wie vorne viel zu wenig Schärfe drin und kassieren zwei Kopfballgegentore nach einer Ecke. So kannst du nicht weiterkommen", ärgerte sich Aalens Trainer Argirios Giannikis über die Vorstellung seiner Mannschaft.

Großaspach liefert indiskutable erste Hälfte

Komplettiert wird das Trio von der SG Sonnenhof Großaspach. Beim Verbandsligisten TSV Essingen schieden die Schwaben nach einer 2:3-Niederlage im Achtelfinale des württembergischen Landespokals aus. Im Vergleich zum 1:1 in der Liga gegen Unterhaching hatte SG-Coach Sascha Hildmann sein Team lediglich auf drei Positionen verändert. Dennoch geriet der Drittliga-Klub in der ersten Halbzeit beim Sechstligisten mit 0:3 ins Hintertreffen. "Vielleicht haben wir den Gegner unterschätzt, hatten im Kopf, dass er ein Verbandsligist ist. Wahrscheinlich kam da heute alles zusammen", erläuterte Hildmann gegenüber der Marbacher Zeitung. Bereits nach 33 Minuten hatte der 46-Jährige genug gesehen und wechselte doppelt. "Weil ich gemerkt habe, dass es nicht läuft", so Großaspachs Trainer. Zwar kam die SG durch zwei frühe Treffer in Abschnitt zwei von Michael Vitzthum (49.) und Timo Röttger (52.) nochmals ran, verpasse den Ausgleich allerdings im weiteren Verlauf.

kon