Neues System unter Nouri

Ingolstadts Pledl: "Darauf können wir aufbauen"

Thomas Pledl, FC Ingolstadt

Stark gefightet: Thomas Pledl (r.) gegen Kölns Jhon Cordoba. imago

Auf eigenen Wunsch wollte Alexander Nouri einen Tag nach seiner Vorstellung gleich auf der Bank sitzen. Dazwischen lag lediglich eine Trainingseinheit, in der der 39-Jährige den FCI vom zuvor praktizierten 4-2-3-1 auf ein 3-5-2 umstellte. Neben dem taktischen Teil wirkte der neue Trainer aber auch mental auf die Mannschaft ein. "Er hat uns mitgegeben, dass es auf den Charakter ankommt, dass wir als Team zusammenstehen müssen", verriet Robin Krauße bei "FCI.TV". Seine Erkenntnis: "Man hat schon gesehen, wie wir als Team funktionieren können, wenn alle an einem Strang ziehen."

Spielerisch zeigten die Schanzer in der ersten Halbzeit ob der vorgenommenen System-Umstellung noch Unsicherheiten, doch "durch Kommunikation auf dem Platz und Anweisungen von außen haben wir das richtig gut hinbekommen", meint Thomas Pledl. "Ich glaube, in der zweiten Halbzeit hat es gar nicht mehr so ausgesehen, als hätten wir es nur einmal trainiert. Darauf können wir auf jeden Fall aufbauen."

Nouris Kaltstart macht Appetit auf mehr

Angesichts des unglücklichen Spielverlaufs (Stichwort: unberechtigter Eckball) hätte Nouri eigentlich allen Grund gehabt, zu hadern und zu klagen. Stattdessen lobte der Coach seine neue Mannschaft: "Wir sind natürlich enttäuscht wegen des Ergebnisses. Aber die Art und Weise war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben alle füreinander gefightet."

Das macht Appetit auf mehr. Nouri hat nun bis zu seinem ersten Heimspiel am kommenden Montag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen Union Berlin Zeit, seine Mannschaft besser kennenzulernen und weitere Maßnahmen einzuleiten.

cfl

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