Bundesliga

Eintracht Frankfurt hat mit Einspruch Erfolg: Sperre von Jetro Willems reduziert

Niederländer muss nur noch gegen Leipzig zuschauen

Eintracht-Einspruch erfolgreich: Willems-Sperre reduziert

Jetro Willems

Tätlichkeit in einem leichten Fall: Jetro Willems sieht gegen Werder die Rote Karte. imago

Zwei Spiele Sperre und eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro - so lautet das neue Urteil des Bundesgerichts. Das Sportgericht hatte Willems nach seiner Roten Karte gegen Werder Bremen (1:2) wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung mit einer Sperre von drei Bundesligaspielen belegt. Ein erster Einspruch der SGE war abgelehnt worden . Diese Strafe hatte der Kontrollausschuss erneut beantragt.

Nur eine 1 auf der Schmerzskala

In der mündlichen Berufungsverhandlung wurde die Strafe nun jedoch reduziert. "Das Bundesgericht ist zu dem Ergebnis gekommen, dass hier eine Tätlichkeit in einem leichteren Fall vorliegt", sagte Achim Späth, der die Sitzung als Vorsitzender des Bundesgerichts leitete: "Willems' Gegenspieler Gebre Selassie hat ausgesagt, dass er die Schmerzwirkung auf einer Skala von eins bis zehn nur als eins empfunden hat. Mehr war auch bei umfangreicher Beweisaufnahme nicht nachweisbar."

Spielersteckbrief Willems

Willems Jetro

Willems, der bei der Frankfurter 1:3-Niederlage in Dortmund vergangenen Freitag gesperrt gefehlt hatte, muss damit nur noch im Heimspiel gegen RB Leipzig am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) zuschauen. In der englischen Woche kann Eintracht-Coach Adi Hütter beim Auswärtsspiel in Gladbach am Mittwoch (20.30 Uhr) wieder auf den Verteidiger setzen.

Fehlen wird Willems dann wieder beim zweiten Europa-League-Auftritt der Frankfurter gegen Lazio Rom am 4. Oktober. Beim 2:1-Auswärtscoup der SGE im "Geisterspiel" bei Olympique Marseille hatte er am Donnerstag die Gelb-Rote Karte gesehen.

ski

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