3. Liga

Münsters Trainer Marco Antwerpen: "Nicht alles kleinreden"

Münster hofft auf ein Ende der Niederlagen-Serie

Antwerpen: "Nicht alles kleinreden"

Trainer Marco Antwerpen und Martin Kobylanski (v.re.)

Redebedarf: Trainer Marco Antwerpen und Martin Kobylanski (v.re.). imago

Am Freitagabend (19 Uhr) wird der 8. Spieltag in der 3. Liga in Münster eröffnet, vor allem die Preußen stehen zu Hause unter Druck. Zuletzt drei Spiele, null Punkte, 1:8 Tore - nach dem gelungenen Auftakt ist längst Ernüchterung bei den Adlerträgern eingekehrt. "Wir wissen, wo wir ansetzen müssen", meinte Antwerpen am Donnerstag. "Wir brauchen nicht alles kleinzureden, das wäre zu krass."

Dennoch muss sich etwas ändern. Der 46-Jährige fordert nach der Pleitenserie sein Team: "Jeder Spieler muss 100 Prozent bringen, sonst werden wir keine Spiele gewinnen." Vor allem die Abwehrarbeit beschäftigt den Trainer: "Zwölf Gegentore sind viel zu viel. Deswegen betonen wir, dass wir eine defensive Mentalität an den Tag legen müssen."

Gegen Cottbus ist also speziell die Abwehrkette mit Ole Kittner, Lion Schweers und Simon Scherder gefordert. "Bei Ole oder Lion brauchst du dir als Nebenmann keine Gedanken zu machen", betont Scherder, "den jungen wie Domme Lanius oder Jannik Borgmann musst du noch ein paar mehr Hinweise geben. Aber auch die Jungs haben ihre Qualität."

Warschewski fehlt

Qualität ist gegen Energie wichtig, denn der Aufsteiger "macht seine Sache richtig gut. Ich erwarte sie hier aktiv, sie werden Spitzen setzen wollen. Darauf haben wir uns vorbereitet", meinte Antwerpen. Verzichten muss er auf Tobi Warschewski, der "ist krank und fällt leider wieder aus. Ansonsten sind alle Spieler im Training" und somit gegen Cottbus einsatzbereit.

nik