Tebas und sein Alleingang

La-Liga-Boss will ecuadorianisches Erstligaspiel in Spanien austragen

Javier Tebas

Neuer Tag, neue Idee: La-Liga-Boss Javier Tebas. imago

Ob der FC Barcelona und Nachbar Girona ihr katalanisches Derby Ende Januar in Miami austragen, steht nach wie vor in den Sternen. Mal sind die Spieler dagegen , dann die Vereine dafür; mal steht die Einigung kurz bevor, dann ist das Vorhaben wieder so gut wie gecancelt.

So oder so: Ligaboss Javier Tebas hat mit seinem Plan für Aufsehen (und viel Gegenwind) gesorgt. Er ist mit dem Marketingunternehmen "Relevant" eine Partnerschaft eingegangen, die vorsieht, in den kommenden 15 Jahren mindestens ein spanisches Erstligaspiel pro Saison in den USA auszutragen. Den Anfang sollen Barça und Girona 2019 machen - oder auch nicht.

Denn während dieser Deal nun "wertlos" oder "fördernd" ist, bastelt Tebas schon an einem neuen: In dieser Woche weilte der 56-jährige Costa-Ricaner in Ecuador, um mit dem dortigen Fußballverband (Federación Ecuatoriana de Fútbol) die Möglichkeit zu besprechen, ein Erstligaspiel aus dem südamerikanischen Land in Spanien austragen zu lassen.

Geplant wäre das in Madrid, Barcelona oder Valencia, weil dort die größten ecuadorianischen Gemeinden ansässig sind. Insgesamt sollen rund 370.000 Ecuadorianer in Spanien leben. Einen Kommentar hat es zu Tebas' nächstem Wunsch noch nicht gegeben.

mkr