Routinier kehrt in seine Heimat zurück - Graßl fehlt langfristig

Eichstätts Coup mit Steinhöfer

Markus Steinhöfer

Ab sofort für den VfB Eichstätt am Ball: Markus Steinhöfer. imago

Für die Lilien absolvierte Steinhöfer in der abgelaufenen Saison 15 Spiele (ein Tor), mit den Hessen hat er sich nach kicker-Informationen auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 1,76 Meter große Rechtsfuß verfügt auch über reichlich internationale Erfahrung. Steinhöfer spielte bereits für den FC Basel, Red Bull Salzburg, Betis Sevilla und Sparta Prag. Mit den Eidgenossen stand der 32-Jährige in der Saison 2012/13 sogar im Halbfinale der Europa-League gegen den FC Chelsea.

Rückkehr in die Heimat

Nun zieht es den Routinier in seine bayerische Heimat zurück. Der Grund für diese überraschende Rückkehr im Herbst seiner Karriere liegt hauptsächlich daran, dass seine Tochter vor wenigen Wochen auf die Welt kam. Deshalb spielten auch die finanziellen Rahmenbedingungen für beide Seiten nur eine Nebenrolle. Steinhöfer, in Weißenburg geboren, ist heiß auf die neue Aufgabe: "Ich freue mich jetzt darauf, in meiner Heimat nochmal voll angreifen zu können. Die Stimmung in der Mannschaft und die Einstellung der Jungs ist super! Ich bin überzeugt, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen."

Spielersteckbrief Steinhöfer

Steinhöfer Markus

Trainersteckbrief Mattes

Mattes Markus

Eichstätts Trainer Markus Mattes freut sich über den prominenten Neuzugang: "Markus trainiert schon seit einiger Zeit bei uns mit. Er ist technisch natürlich extrem stark am Ball und wird unserer Mannschaft im Zentrum nochmal mehr Stabilität verleihen. Auch charakterlich passt er super in unsere Truppe."

Graßl mit Wadenbeinbruch außer Gefecht

Der Zeitpunkt des Transfercoups scheint nahezu perfekt. Da sich Außenverteidiger Sebastian Graßl unter der Woche das Wadenbein gebrochen hat und langfristig ausfallen wird, kommt diese Verstärkung gerade recht.

Bernd König