Bielefeld: Sechs Gegentore in zwei Spielen

"Aufarbeiten": Ortegas Forderung trotz Torfestival

Stefan Ortega

Spielt seit Juli 2017 wieder für Arminia Bielefeld: Torhüter Stefan Ortega. imago

"Ein sehr turbulentes Spiel mit acht Toren", fasste Florian Hartherz das Heimspiel gegen den Jahn auf der Arminia-Website zusammen. "Für die Zuschauer war es natürlich schön, für uns leider nicht so", ergänzte der 25-Jährige. Mit Fehlern und kleineren Nachlässigkeiten hatten sich die Hausherren das Leben gegen den forsch aufspielenden Gast aus der Oberpfalz schwergemacht. "Heute hat der Sturm teilweise die Abwehr gerettet, aber diese Situation hat es auch schon häufig andersrum gegeben. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, aber hatten auch viele Fehlpässe dazwischen", sagte Fabian Klos.

Ortega lobt die "richtige Mentalität"

Torhüter Ortega, der sein Team mit guten Paraden vor noch mehr Gegentoren bewahrt hatte, sah die "richtige Mentalität" als ausschlaggebend für den Sieg. "Dennoch müssen wir aufarbeiten, dass wir hinten drei Tore kassiert haben. Über die Fehler müssen wir sprechen", forderte der Keeper. "Jetzt müssen wir schleunigst zusehen, dass wir es abstellen, so viele Gegentore zu bekommen", erklärte auch Hartherz - und hatte dabei auch das 0:3 beim Hamburger SV eine Woche zuvor im Blick.

Klos: "Mit der Punkteausbeute können wir zufrieden sein"

Cheftrainer Jeff Saibene dürfte die defensive Stabilität ebenfalls im Blick behalten, zeigte sich trotzdem erst einmal erleichtert über den zweiten Saisonsieg. "Ein Unentschieden wäre absolut gerecht gewesen, für Regensburg ist es extrem bitter, aber wir sind froh, vor der Länderspielpause die drei Punkte gewonnen zu haben", sagte der Luxemburger. "Mit der Punkteausbeute bis heute können wir zufrieden sein", fügte Klos an. "Aber mit sechs Gegentoren in zwei Spielen definitiv nicht."

pau