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Luka Modric ist Europas Fußballer des Jahres - Cristiano Ronaldo Zweiter

UEFA-Auszeichnung geht an den Kroaten

Luka Modric ist Europas Fußballer des Jahres

Luka Modric

Champions-League-Sieger und Vize-Weltmeister: Luka Modric. Getty Images

Sechs Jahre und drei Tage ist es her, dass Luka Modric von Tottenham zu Real Madrid wechselte. Am Montag zeigten die Königlichen auf ihren sozialen Kanälen anlässlich des Jubiläums nochmal stolz, was Modric und Real seither gewonnen haben: viermal die Champions League, dreimal die Klubweltmeisterschaft, dreimal den UEFA Supercup, einmal die Meisterschaft, einmal den spanischen Pokal und zweimal den spanischen Supercup.

Der kroatische Mittelfeldmotor, seit dem Sommer auch Vize-Weltmeister, ist ein absoluter Glücksfall für Real und die Nationalmannschaft. In der Saison 2017/18 kam Modric für die Madrilenen 43-mal zum Einsatz (zwei Tore, acht Assists) und trug einen großen Anteil am dritten Champions-League-Titel in Folge. Als Kapitän führte Modric zudem die Kroaten bis ins WM-Finale, unterlag dort aber Frankreich (2:4).

Spielersteckbrief Cristiano Ronaldo

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Auch wenn es nicht für den WM-Titel gereicht hat, sammelte der mittlerweile 32-Jährige am Donnerstagabend in Monaco den nächsten Titel ein: Modric ist Europas Fußballer des Jahres 2018. "Es war das beste meiner Karriere - persönlich und im Kollektiv."

Bei der Wahl von Trainern und Journalisten landete er vor Ex-Teamkollege Cristiano Ronaldo, der übrigens nicht vor Ort war, auf Platz eins. Liverpools Mohamed Salah, im vergangenen Jahr mit neuem Premier-League-Torrekord, komplettiert das Treppchen.

Abgestimmt haben 80 Trainer der Mannschaften, die in der vergangenen Spielzeit in der Gruppenphase der Champions League und der Europa League teilgenommen haben, sowie 55 stimmberechtigte Journalisten, die von der ESM (European Sports Media) unter Federführung des kicker ausgewählt wurden. Der kicker übernahm dabei im Namen der ESM die gesamte Organisation der Journalistenwahl für die UEFA. Trainer und Journalisten mussten ihren drei Top-Kandidaten in einem einzigen Wahlgang jeweils fünf, drei und einen Punkt zuteilen. Eine Kandidatenliste gab es nicht. Die Coaches durften dabei nicht für Spieler aus ihrer eigenen Mannschaft abstimmen.

Zuletzt hatte Cristiano Ronaldo die Wahl zweimal für sich entschieden. Mit insgesamt vier Auszeichnungen ist der Portugiese Rekordsieger. Lionel Messi gewann dreimal.

mkr

Europas Fußballer des Jahres 2018: Wer wo landete