Nürnberg: Behrens fraglich, Zrelak und Salli fehlen

Köllner: "Wir müssen wachsam sein"

Michael Köllner, Trainer 1. FC Nürnberg

Auf ihn wartet das erste Bundesliga-Heimspiel: FCN-Trainer Michael Köllner. imago

"Wir wollen eine Top-Leistung bringen, die sich auch in Punkten ausdrückt", sagte Köllner vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel des FCN seit vier Jahren. Der 48-Jährige rechnet mit einem eher defensiv eingestellten und auf Umschaltspiel ausgerichteten Gegner. Kommt es so, muss der Club aus seinem Ballbesitz mehr zwingende Aktionen erzeugen als zuletzt in Berlin. "Wir brauchen eine hohe Qualität im eigenen Ballbesitz, um ihre Defensive auseinanderzunehmen. Und wir müssen in beide Umschaltrichtungen wachsam sein", sagte Köllner, der Mainz als emotionale und sprintstarke Mannschaft charakterisiert.

Club-Kapitän Hanno Behrens, der in Berlin wegen muskulärer Probleme am Oberschenkel ausgewechselt wurde, ist für die Partie weiter fraglich. "Wir müssen schauen, ob es bis Samstag reicht", sagte Köllner. Verzichten muss der Trainer wohl auf Edgar Salli (Magen-Darm-Infekt) und Adam Zrelak, der sich eine Verletzung am Sprunggelenk zuzog. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Die zuletzt angeschlagenen Eduard Löwen und Enrico Valentini sind hingegen wieder einsatzfähig.

Weitere Neuzugänge für die Offensive sucht man beim FCN in dieser Woche bislang vergebens. "Wir sind fleißig dran, etwas zu finden", berichtete Köllner einen Tag vor Transferschluss. Trotz der schwierigen Suche sei er relativ entspannt: "Wir haben einen guten Kader, auch wenn er momentan etwas anders bewertet wird." Gegen Mainz kann und muss der Aufsteiger seine Klasse erstmals vor eigenem Publikum beweisen. Rund 38.500 Zuschauer werden im Max-Morlock-Stadion erwartet.

David Bernreuther

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