Mainz: Auswärtssieg ist das Ziel beim Aufsteiger

Schwarz: "Das wird der Schlüssel in Nürnberg"

Sandro Schwarz und Jean-Paul Boetius

Eine Option für Samstag? Sandro Schwarz mit Neuzugang Jean-Paul Boetius. imago

Den Abgang von Pablo de Blasis (SD Eibar) nahm Sandro Schwarz auf der Pressekonferenz am Donnerstag gelassen zur Kenntnis und verwies auf die zahlreichen Alternativen, die der Kader auf der Außenbahn hergebe: Karim Onisiwo, Robin Quaison, Jonathan Burkhardt, Gerrit Holtmann oder Neuzugang Jean-Paul Boetius seien denkbare Optionen. Selbst der Niederländer komme am Samstag beim 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) bereits infrage. Der Leistungstest am Montag förderte bei Boetius sehr gute Werte zutage. "Er ist voll im Saft und in einem guten körperlichen Zustand", so Schwarz. Und auch wenn es zuletzt etwas Ärger in Rotterdam gegeben habe, unterstreicht der Trainer: "Ein sehr guter Typ. Er ist selbstkritisch." Zu seinen Stärken auf dem Platz gehöre das Umschaltspiel und Eins-zu-Eins-Situationen.

In Nürnberg erwartet Schwarz ein emotionales Spiel, "weil es das erste Heimspiel für Nürnberg ist. Das Stadion wird voll sein und die Partie von der Intensität leben. Nürnberg steht sehr kompakt und hat eine gute Grundordnung. Es ist eine Mannschaft, die Fußball spielen möchte." Dennoch: "Es ist unser Anspruch, einen Auswärtssieg zu landen. Und das sollte man uns am Samstag um 15.30 Uhr auch ansehen. Letzte Saison haben wir darauf ewig lange gewartet."

Die Auswärtsschwäche war 2017/18 einer der Knackpunkte. Erst am 23. Spieltag glückte bei Hertha BSC (2:0) der erste Dreier auf fremdem Platz. Bis zum Ende der Saison kam nur ein weiterer Erfolg dazu. "Es wäre cool, wenn wir die Hürde Auswärtsspiel gleich nehmen würden", sagt Schwarz und weiß, wie das gelingen könnte. "Es ist ganz wichtig, einen klaren Kopf zu behalten. Mein Wunsch für Samstag: Mit Klarheit und Präzision spielen! Das wird der Schlüssel sein. Und dabei die Intensität hochhalten."

Schröder stellt Abgänge in Aussicht

Während Schwarz also vor allem den nächsten Gegner im Kopf hat, hat das Transferfenster noch einen Tag geöffnet und Sportvorstand Rouven Schröder ließ durchblicken, dass noch was passieren könnte. "Wir spielen es bis zum Schluss durch", sagt Schröder und will am Ball bleiben. Man werde bis zum Ende alle Möglichkeiten überprüfen, erklärt er und schob ganz beiläufig hinterher: "Vielleicht gibt es ja auch noch den einen oder anderen Abgang."

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