2. Bundesliga

Die Darmstädter Hauptdarsteller Marcel Heller und Serdar Dursun danken den Fans - Darmstadts offensives Duo an fast allen Chancen beteiligt

Darmstadts offensives Duo an fast allen Chancen beteiligt

Hauptdarsteller Heller und Dursun danken den Fans

Marcel Heller und Serdar Dursun

Marcel Heller und Serdar Dursun spielten die Hauptrollen beim Darmstädter Sieg über Duisburg. imago

Nachdem die Begegnung im ersten Abschnitt nach einer unspektakulären halben Stunde plötzlich mächtig Fahrt aufnahm und Möglichkeiten hüben wie drüben produzierte, waren die Darmstädter vor allem bei den Flankenläufen Hellers gefährlich. Im Zentrum fanden die Anspiele auch der anderen agilen Offensivkräfte häufig Dursun - der einmal in letzter Sekunde von Duisburgs Dustin Bomheuer und zweimal von der Latte gestoppt wurde.

Auch nach 66 Minuten blieb Dursun der Treffer noch verwehrt - zu Unrecht: Einen Schuss von Marvin Mehlem lenkte er ins Tor ab und stand dabei auf gleicher Höhe mit dem letzten Duisburger Verteidiger. Wenig später stand Heller dann bei Dursuns Kopfball-Verlängerung im Abseits - doch diesmal wurde das Tor anerkannt.

Dursun: "Die Lilienfans sind echt überragend"

Seinen eigenen Treffer erarbeitete sich Dursun dann, als er eine abgefälschte Heller-Flanke mit dem Bauch zum 2:0 eindrückte - diesmal lief das Zusammenspiel andersherum ab. Am 3:0 war dann nur Heller beteiligt, dessen Flanke Tobias Kempe einnickte. Die beiden offensiven Hauptdarsteller dachten indes auch an ganz andere am Sieg Beteiligte. "Die Lilienfans sind echt überragend", sagte Dursun über das Publikum. "Besonders nach dem 1:0 sind sie noch mal explodiert, das hat uns noch mal richtig gepusht. Da gehen die Sprints direkt leichter."

Auch Heller hob am - im Heimbereich diesmal allerdings nicht ganz ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor - hervor: "Es macht uns wirklich froh, dass unsere Fans heute zufrieden nach Hause gehen. Wir sind stolz, dass wir sie glücklich machen konnten. Die Atmosphäre ist immer etwas Besonderes, das haben wir auch heute wieder gesehen."

Jens Dörr