München: Gnabry fällt aus, Alaba dabei

Wie Kovac auf Lewandowski einwirkte

Robert Lewandowski und Niko Kovac

Er bleibt - auch weil sein Trainer es wollte: Robert Lewandowski und Niko Kovac. imago

Der 46-Jährige erzählt, wie er sich mit Lewandowski getroffen und in Ruhe unterhalten habe. Wichtig in dieser Angelegenheit sei, "sich als Außenstehender auch mal in den Menschen hineinzuversetzen", sagt Kovac: "Er wollte sich nicht wegstreiken, hat sich nicht auf die Tribüne gesetzt. Die Gespräche, die wir geführt haben, waren äußerst inspirativ. Sie waren auf einer Ebene, wo ich ihm nicht als Trainer gegenübergetreten bin, sondern als Mensch." Um eine Basis, ein Vertrauen zum Polen aufzubauen.

Vermutlich auch, weil Kovac solche Momente selbst in seiner Spielerkarriere erlebt hat. "Ich kenne die Situation selbst als Spieler, dass man das Gefühl hat, man wurde missverstanden oder nicht richtig unterstützt", erklärt der Cheftrainer: "Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn verstehe und dass es sein gutes Recht sei, aber dass wir auch eine Aufgabe haben." Gemeinsame Ziele, die nur als Mannschaft zu erreichen sind. "Entscheidend ist, dass Lewy frisch im Kopf ist", betont Kovac, "er hat außerordentlich gut trainiert, außerordentlich gut gespielt und schon vier wichtige Tore für uns geschossen. Er ist absolut gewillt, alles für diesen Verein zu geben."

Spielersteckbrief Lewandowski

Lewandowski Robert

Trainersteckbrief Kovac

Kovac Niko

Gnabry fällt aus - Alaba dabei

Nach seinen drei Treffern im Supercup (5:0 in Frankfurt) und dem Siegtor im DFB-Pokal (1:0 beim SV Drochtersen/Assel) soll der Angreifer seinen Lauf gegen Hoffenheim fortsetzen. Nicht mit dabei sein wird hingegen Serge Gnabry (Oberschenkelprobleme), bestätigte Kovac an diesem Donnerstag bei der Pressekonferenz. Dafür aber David Alaba, der die erste Pokalrunde noch wegen einer Knieprellung verpasst hatte.

Georg Holzner

Klub für Klub: Die Gewinner der Bundesliga-Vorbereitung