Schalke in Wolfsburg ohne Mascarell und Konoplyanka

Tedesco beeindruckt: "Der gefällt uns richtig gut"

Domenico Tedesco

Optimistisch vor dem Start: Domenico Tedesco. imago

Ob Domenico Tedesco die Tage mal bei Jens Keller angerufen hat? Immerhin ist Keller der letzte Schalke-Trainer gewesen, der Tedesco sagen könnte, wie (gut oder schlecht) das zweite Jahr auf Schalke wird, danach hatten unter anderem André Breitenreiter oder Markus Weinzierl nach einer Saison ausgedient. Für Keller ging es nicht gut aus, er wurde trotz erneuter Champions-League-Qualifikation während der Spielzeit entlassen. Tedesco muss sich da aktuell keine Sorgen machen, schon gar nicht nach der Vizemeisterschaft. Er und seine Assistenten hätten immer noch das Funkeln in den Augen, sagte Tedesco am Freitag, wenn sie das Vereinsgelände betreten.

Eine "sehr gute Vorbereitung" liegt hinter ihm und den Schalkern, nach dem lockeren Pokalsieg in Schweinfurt (2:0) startet S04 am Samstag beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in die neue Bundesliga-Saison; Tedescos zweite und gleichzeitig sein erstes Champions-League-Jahr. "Für mich ungewohnt", gab er zu - "für Schalke nicht".

Trainersteckbrief Tedesco

Tedesco Domenico

Spielersteckbrief Konoplyanka

Konoplyanka Yevhen

Spielersteckbrief Mascarell

Mascarell Omar

Spielersteckbrief Mendyl

Mendyl Hamza

Für Konoplyanka und Mascarell kommt Wolfsburg "ein paar Tage zu früh"

Beim VfL, dessen Kader Tedesco "spannend" und "nicht so schlecht" findet, muss Königsblau noch auf Yevhen Konoplyanka und Neuzugang Omar Mascarell verzichten. Beide hätten ihre Verletzungen auskuriert, aufgrund eines verbleibenden Restrisikos "kommt Wolfsburg jedoch ein paar Tage zu früh".

Ganz anders sieht es beim jüngsten Zugang Hamza Mendyl aus; der Linksverteidiger hat es dem Trainer angetan. "Da hat's im Training schon ein paar Mal gescheppert", erzählte Tedesco mit einem Schmunzeln. "Der gefällt uns richtig gut" und sei deswegen sogar schon ein Kandidat anstelle von Abdul Rahman Baba. Ein "kleines Dokument" fehle noch von der Botschaft, zudem beherrsche Mendyl die Sprache logischerweise noch nicht. "Aber", fing Tedesco wieder an zu grinsen, "so lange können wir nicht warten".

Wird Heidel nochmal tätig? "Wir müssen den Markt scannen"

Lange warten kann auch Christian Heidel nicht mehr, sollte er auf dem Transfermarkt noch mal aktiv werden wollen. Sowohl Zu- als auch Abgänge seien in den verbleibenden acht Tagen noch denkbar, aber "das ist auch vom Markt abhängig". Nach der Verletzung von Führungsspieler Benjamin Stambouli werde es sicherlich "keinen Schnellschuss" geben. Doch "wir müssen den Markt scannen", wie Tedesco beipflichtete. Das Thema Sebastian Rudy kommentierten beide gewohnt nicht.

mkr

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