Angreifer vom FC Barcelona ganz oben auf dem Zettel

BVB-Stürmersuche: Favre favorisiert Alcacer

Paco Alcacer

Führt sein Weg nach Dortmund? Paco Alcacer hat das Interesse des BVB geweckt. imago

Youngster Alexander Isak ist nach den Abgängen des langjährigen Torjägers Pierre-Emerick Aubameyang (zu Arsenal) und dessen Nachfolger Michy Batshuayi (war von Chelsea nur ausgeliehen) derzeit der einzige klassische Stürmer im Kader des BVB. In Fürth hatten die Westfalen mit Marco Reus und später Maximilian Philipp im Angriff agiert. Sollte es eine "vernünftige Lösung" geben, will der BVB noch einen Angreifer verpflichten. Dass es sich dabei um einen vor allem robusten Mittelstürmer handeln soll, widerlegt das verbürgte Interesse an Barcelonas Paco Alcacer, der auf dem BVB-Zettel derzeit ganz oben steht. Divock Origi (23, FC Liverpool) hat nur Außenseiterchancen.

Kein Vorbeikommen an Suarez & Co.

Der 24-jährige Alcacer ist noch bis 2021 an Barça gebunden, konnte sich bei den Katalanen seit seinem Wechsel vom FC Valencia im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro Ablöse nicht wirklich durchsetzen - was angesichts der hochkarätig besetzten Offensive um Lionel Messi, Luis Suarez & Co. aber auch schwer war. Für Valencia hatte er zuvor regelmäßig getroffen. Die La-Liga-Bilanz des Angreifers: 150 Spiele, 43 Tore, 22 Assists.

Spielersteckbrief Paco Alcacer

Alcacer Garcia Francisco

Der nur 1,75 Meter große Alacacer verkörpert den von BVB-Trainer Lucien Favre favorisierten quirligen Stürmertyp, der zu Läufen in die Tiefe startet. Brecher, die am Elfmeterpunkt stehen und auf Zulieferdienste angewiesen sind, schätzt der Schweizer weniger. "Ob bullig oder nicht", sagt Sportdirektor Michael Zorc, "wichtig ist, dass er die Dinger reinmacht."

Dortmund bevorzugt ein Leihgeschäft

Dortmund peilt beim 13-maligen spanischen Nationalspieler ein Leihgeschäft samt Kaufoption an. Spanischen Medienberichten zufolge soll der Angreifer, in dessen Vertrag eine Ausstiegsklausel über 100 Millionen Euro festgeschrieben ist, aber auch bei Real Betis in Sevilla Interesse geweckt haben - und könnte eventuell einen Wechsel innerhalb Spaniens bevorzugen.

Thomas Hennecke/ski

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