Frankfurt: Rebic, Abraham und Gacinovic fehlen

Hallers Kampf gegen das Sturmtief

Sebastien Haller

Für ihn geht es darum, seine Leistungen auf einem guten Niveau zu stabilisieren: Sebastien Haller. imago

Am Mittwochvormittag fehlten Kapitän David Abraham (Pferdekuss) und Ante Rebic (Fuß- und Adduktorenprobleme) weiterhin im Training, auch Mijat Gacinovic (muskuläre Probleme) suchte man vergebens. Vor allem für Rebic wird die Zeit bis zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg knapp. Der Kroate wird wohl, wenn überhaupt, nur auf der Bank sitzen.

Auch vor dem Hintergrund der zuletzt ernüchternden Leistungen in der Offensive wird der kroatische Vize-Weltmeister sehnlich zurückerwartet - Rebic ist ein Mann für den Unterschied. An guten Tagen kann auch Sebastien Haller für entscheidende Impulse sorgen. Im vergangenen halben Jahr hatte der Hüne im Sturm jedoch nicht allzu viele positive Momente. Seinen Treffern gegen Freiburg und Wolfsburg am 18. und 19. Spieltag folgte nur noch ein weiteres Tor im Auswärtsspiel beim FC Bayern - eine magere Ausbeute. Unterm Strich kann der Franzose mit wettbewerbsübergreifend 13 Treffern und sieben Assists in seinem ersten Bundesligajahr jedoch zufrieden sein. Nun geht es für ihn darum, seine Leistungen auf einem guten Niveau zu stabilisieren. Im Supercup gegen den FC Bayern (0:5) und beim Pokalaus in Ulm (1:2) zeigte er allerdings noch keine gute Performance.

"Wir haben zwei wichtige Spiele verloren und müssen lernen, effektiver zu sein", sagte Haller am Mittwoch und forderte zugleich mehr Aggressivität. Von den enttäuschenden Auftritten gegen Bayern und Ulm will er sich nicht verunsichern lassen. Ob die Mannschaft bereit sei für das Spiel in Freiburg? "Wir haben keine Wahl, wir müssen bereit sein", betont der 24-Jährige. Er fordert, positiv zu bleiben, zu arbeiten und mehr miteinander zu reden, denn: "Negativ zu sein, wäre dumm."

Julian Franzke

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