S04-Neuzugang stellt sich vor

Mendyl: Warum es Schalke und nicht England wurde

Zwei Gründe für Mendyls Wechsel nach Schalke: Trainer Domenico Tedesco (re.) und Amine Harit (MItte).

Zwei Gründe für Mendyls Wechsel nach Schalke: Trainer Domenico Tedesco (re.) und Amine Harit (MItte). imago

Hamza Mendyl über...

...die Gründe, die für einen Wechsel zu Schalke sprachen:

"Ich habe mir gedacht, dass ich hier viel spielen kann. Ich weiß, dass es hier einen sehr guten Trainer gibt, der mir helfen wird, mich weiterzuentwickeln."

...sein Verhältnis zu Amine Harit:

"Er ist wie ein Bruder für mich. Ich habe ihn angerufen. Er hat mir erzählt, dass er hier sehr viele Fortschritte gemacht hat. Und auch, dass es hier einen Trainer gibt, der sehr stark auf junge Spieler setzt. Das ist mir sehr wichtig. Amine hilft mir auch jetzt sehr viel dabei, mich hier zu orientieren."

...sein Vorwissen über Schalke:

"Ich wusste, dass Schalke ein sehr großer Verein in Deutschland ist. Mein Eindruck war vorher schon sehr gut. Seit ich hier bin, beeindruckt mich, dass jeden Tag Fans zum Training kommen und uns zuschauen. Die Unterstützung ist sehr groß."

... seine Ziele:

"Mir geht es zunächst darum, dass ich mich im Training verbessere. Aber ich möchte mir auch einen Platz in der Mannschaft erkämpfen und so viele Spiele wie möglich machen. Ich möchte auch in der Champions League spielen. Allein die Tatsache, dass ich mit 20 Jahren dort auflaufen kann, das hätte ich bis vor kurzem noch gar nicht geglaubt."

...seinen Zeitplan:

"Ich passe mich normalerweise schnell an. Ich wurde auch super aufgenommen. Deshalb denke ich, wird es nicht lange dauern, bis ich einsatzfähig bin. Ob es schon gegen Wolfsburg klappt? Das hängt vom Trainer ab. Ich gebe im Training alles, dann wird der Trainer entscheiden."

...den geplatzten Wechsel nach England:

"Es stimmt, ich war in Gesprächen mit dem FC Arsenal und mit Newcastle United. Aber da ich marokkanischer Staatsbürger bin, ist es nicht so einfach, dort eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. Ich hätte mir zugetraut, in England zu spielen."

Matthias Dersch

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