Liverpool fordert 30 Millionen Euro für den Belgier

Was läuft mit Dortmund und Origi?

Spiel eine Rolle in den BVB-Überlegungen: Divock Origi, hier im Duell mit Nuri Sahin (r.).

Spiel eine Rolle in den BVB-Überlegungen: Divock Origi, hier im Duell mit Nuri Sahin (r.). imago

Origi soll beim FC Liverpool noch bis 2020 unter Vertrag stehen, eine echte Perspektive allerdings besitzt er nicht. In Roberto Firmino, Daniel Sturridge und Dominic Solanke rangieren gleich drei Spieler in der Sturm-Hierarchie vor Origi.

Jürgen Klopp ist daher bereit, den 23-Jährigen ziehen zu lassen - allerdings nicht um jeden Preis. Rund 30 Millionen Euro stehen laut "Liverpool Echo" als Ablöseforderung im Raum. "Wir sind nicht in finanziellen Nöten", sagte Klopp unlängst und machte damit deutlich, dass man eigene Spieler nicht unter Wert verkaufen wolle, auch wenn europäische Klubs inzwischen versuchen würden, die Preise "für gute Spieler zu drücken".

Vergangene Saison spielte Origi auf Leihbasis beim VfL Wolfsburg, wo ihm in 31 Bundesligaspielen sechs Treffer sowie zwei Vorlagen gelangen (kicker-Notenschnitt 4,18). Im Sommer war Origi dann mit Middlesborough in Verbindung gebracht worden, damals forderte Liverpool laut englischen Medien 22 Millionen Pfund plus Bonuszahlungen für den Stürmer.

Origi war 2014 aus Lille nach Liverpool gekommen und erzielte seitdem in 77 Spielen 21 Treffer für die Reds. Seine besten Leistungen zeigte er in der Saison 2015/2016. Damals traf er mit Liverpool in der Europa League auch auf den BVB - und traf sowohl im Viertelfinal-Hin- als auch im -Rückspiel. Der BVB schied aus.

Matthias Dersch/drm