Ingolstadt sucht nach einem Ersatztorwart

"Knacksi in der Kiste": Knaller überzeugt voll

Marco Knaller

"Ich will weiter so auftreten": Ingolstadts Torwart Marco Knaller. imago

Ob Knaller den Konkurrenzkampf gegen Nyland gewonnen hätte? Eine Frage, die nicht mehr beantwortet werden kann. Als FCI-Trainer Stefan Leitl seine Startelf für den Saisonauftakt in Regensburg bestimmte, war bereits klar, dass sich der Norweger Richtung England verabschieden würde. Also stellte er Knaller zwischen die Pfosten, der beim 1:2 schuldlos blieb (kicker-Note 3,0). Eine Woche später wusste die neue und unumstrittene Nummer 1 dann regelrecht zu glänzen: Im Heimspiel gegen Fürth (1:1) rettete Knaller mit zahlreichen Glanzparaden den ersten Punktgewinn für die Schanzer in der Saison 2018/19. Der 1,92 Meter große Schlussmann erhielt die kicker-Note 2,0, wurde zum "Spieler des Spiels" ernannte und setzte sich mit der Nominierung für die "Elf des Tages" auch noch gegen seine 17 anderen Liga-Kollegen durch. Knaller ist voll eingeschlagen.

"Es ist ja nicht so, dass Knacksi von heute auf Morgen in die Kiste gegangen ist. Er hat eine starke Vorbereitung gespielt und schon in Regensburg gut gehalten", gibt sich Leitl wenig überrascht von der Leistung seines 31-jährigen Keepers. Dieser hat entsprechend eine breite Brust: "Natürlich gibt das Selbstvertrauen", sagt Knaller. "Aber das hatte ich auch in den Wochen davor schon. Ich will natürlich weiter so auftreten."

FC Ingolstadt 04 - Vereinsdaten

Gründungsdatum

05.02.2004

Vereinsfarben

Schwarz-Rot

Spielersteckbrief Knaller

Knaller Marco

Trainersteckbrief Leitl

Leitl Stefan

Unabhängig von der Leistung Knallers sieht sich Ingolstadt nach einem weiteren Torhüter um, der sich mit dem derzeitigen Ersatzmann Fabijan Buntic (21) um die Nummer 2 streiten soll. Knaller, das stellte Sportdirektor Angelo Vier noch einmal klar, soll die Nummer 1 bleiben, wenn er seine Leistung bestätigt. Das dürfte schon am Montag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) der Fall sein, wenn der FCI in der 1. Runde des DFB-Pokals auswärts beim Ligakonkurrenten SC Paderborn ranmuss.

cru/fi