Hamburger SV: Titz lobt Startelf-Debütant Mangala

Narey: "Natürlich war auch ein wenig Glück dabei"

Khaled Narey

Kam im Sommer von Fürth nach Hamburg: Khaled Narey. imago

Sieben Minuten waren gespielt, als SVS-Keeper Schuhen einen Fehlpass mit Folgen spielte. Der 25-Jährige wollte den Ball zu seinem Mitspieler Aleksandr Zhirov passen. Das misslang ihm allerdings komplett. Der Ball landete nämlich bei Narey, der den Turbo zündete und aus spitzem Winkel durch die Beine von Schuhen zum 1:0 traf (7.). Im zweiten Durchgang legte Schuhen dem Ex-Fürther den Ball mit einem weiteren haarsträubenden Fehlpass ein zweites Mal auf. Dieser hatte diesmal deutlich leichteres Spiel und schob ins leere Tor zum 3:0 ein (55.). "Natürlich war auch ein wenig Glück dabei, dass der Torwart mir zweimal den Ball so vorgelegt hat", gab der Doppeltorschütze auf der Klubwebsite zu.

"Der Sieg tat uns gut"

So glücklich das Zustandekommen beider Narey-Treffer - der Sieg für den HSV war trotzdem verdient. "Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Der Sieg tat uns gut. Wir haben heute vieles besser gemacht als letzte Woche", hielt Narey fest.

Spielersteckbrief Narey

Narey Khaled

Spielersteckbrief Mangala

Mangala Orel

2. Bundesliga - 2. Spieltag
Trainersteckbrief Titz

Titz Christian

Hamburger SV - Vereinsdaten

Gründungsdatum

29.09.1887

Vereinsfarben

Blau-Weiß-Schwarz

2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
FC St. Pauli
6
2
Holstein Kiel
4
3
SpVgg Greuther Fürth
4

Luft nach oben hatte der 24-Jährige trotzdem ausgemacht. Es gebe "immer noch Sachen zu verbessern". Ähnlich fiel die Analyse von Cheftrainer Christian Titz aus. Wohl mit Blick auf die zurückhaltende Phase zwischen dem 1:0 und dem zweiten Treffer durch Rick van Drongelen hielt der 47-Jährige fest: "Der Sieg ist wichtig für das Selbstvertrauen. Aber genauso wie in der vergangenen Woche nicht alles schlecht war, gab es auch heute Phasen, in denen wir es besser machen können."

Sonderlob für Mangala

Ein Sonderlob sprach Titz Neuzugang Mangala aus. Wenige Tage nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart in die Elbestadt stand der ausgeliehene Mittelfeldmann schon in der Startelf. Der Belgier habe "mit nur wenigen Trainingseinheiten im Gepäck heute prompt ein gutes Debüt gezeigt hat", befand Hamburgs Trainer.

pau