Regionalliga

Meuselwitz will Spaß haben und Wacker Nordhausen ärgern

In der "kleinen, süßen Kampfstätte"

Meuselwitz will Spaß haben und Wacker ärgern

Am Mittwochabend an der Seitenlinie: ZFC-Trainer Heiko Weber und Wacker-Coach Volkan Uluc.

Am Mittwochabend an der Seitenlinie: ZFC-Trainer Heiko Weber und Wacker-Coach Volkan Uluc. imago

Mit dem ZFC Meuselwitz reist ein noch unberechenbarer Gegner nach Nordhausen. Die Zipsendorfer starteten mit einer glatten Niederlage (0:3 in Leipzig) und einem deutlichen Sieg (4:0 gegen Optik Rathenow) in die Saison. "Der ZFC steht sehr kompakt und verfügt über schnelle Leute, die ein gutes Umkehrspiel beherrschen. Wir müssen über 90 Minuten hellwach bleiben und sollten gewarnt sein", betont Wacker-Trainer Volkan Uluc vor dem Aufeinandertreffen am Mittwoch (19 Uhr).

Der 48-Jährige fordert von seiner Mannschaft: "Wir müssen so druckvoll wie gegen Hertha spielen, eine Überlegenheit aufbauen und unsere Chancen nutzen." Dem 1:1 gegen Hertha zum Auftakt ließ Nordhausen ein 1:0 beim FC Oberlausitz folgen. In der Partie in Ebersbach-Neugersdorf hatte Uluc auf seinen Kapitän und Abwehrspieler Jerome Propheter (28) sowie auf Mittelfeldspieler Lucas Scholl (22) verzichtet, die beide in der vergangenen Woche Vater geworden sind. Einem Einsatz der beiden am Mittwochabend dürfte nichts im Wege stehen.

Meuselwitz wird den FSV Wacker mit einer tief stehenden Deckung vor Probleme stellen wollen. "Wir wollen immer so spielen, dass es der Gegner so schwer wie möglich hat, zu gewinnen. Wir haben viel Respekt vor Wacker, aber keine Angst", wird Trainer Heiko Weber auf Nordhausens Vereinswebsite zitiert. Vorrangig wolle er aber Spaß haben in der von ihm so bezeichneten "kleinen, süßen Kampfstätte" Albert-Kuntz-Sportpark.

cfl