FCB-Boss lobt Kovacs "Feuereifer"

Rummenigge über Transferfenster: "Drei Monate sind zu lang"

England als Vorbild: Karl-Heinz Rummenigge gefällt die Neuerung in Sachen Transferfenster.

England als Vorbild: Karl-Heinz Rummenigge gefällt die Neuerung in Sachen Transferfenster. imago

In England schließt das Transferfenster bereits vor Saisonbeginn. Bis Donnerstag um 18 Uhr sind Neueinkäufe noch möglich, am Freitag um 21 Uhr startet die Premier League mit dem Duell zwischen Manchester United und Leicester City. Die Bundesligisten dürfen hingegen noch bis 31. August auf Shopping-Tour gehen , obwohl die Saison bereits am 24. August startet.

Das verkürzte Transferfenster in England sei "aus Sicht von Bayern München ein Vorteil", erklärte Rummenigge in der TV-Sendung "100 % Bundesliga - Fußball bei NITRO". "Ich halte es grundsätzlich für eine interessante Alternative, wenn die Liga beginnt, dass der Transfermarkt dicht ist. Wir haben das in Europa oft diskutiert - die großen Klubs waren dafür, wer dagegen war, waren die kleinen Klubs. Die haben argumentiert, dass sie, wenn sie sich nicht für die Europa- oder Champions-League qualifiziert haben, aus finanziellen Gründen Spieler verkaufen müssen, und die haben sich dann durchgesetzt auch bei der UEFA." Er persönlich würde es ebenfalls begrüßen, "wenn wir ein kürzeres Transferfenster hätten. Drei Monate sind definitiv einen Monat zu lang." Im Sommer haben die Vereine von 1. Juli bis 31. August Zeit, Spieler zu verpflichten. Hinzu kommt das Wintertransferfenster (1.1. bis 31.1.2019).

Bayern München - Vereinsdaten

Gründungsdatum

27.02.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Zu viele Mittelfeldspieler im Kader

In Sachen Transfers könnte sich beim FC Bayern noch einiges tun. Die Zukunft von Jerome Boateng ist weiterhin offen . Auch in einem anderen Mannschaftsteil könnte es Abgänge geben, wie Rummenigge ein weiteres Mal betonte. "Es ist bekannt, dass wir neun Mittelfeldspieler haben und maximal drei bis vier Positionen. Das ist sehr viel, eigentlich zu viel. Daher sind sowohl wir als auch der Trainer der Ansicht, dass, wenn der ein oder andere Spieler gehen will, wir uns seriös damit befassen." Arturo Vidal hatte den Klub jüngst Richtung FC Barcelona verlassen .

Die Puzzleteile zusammenfügen muss letztlich Niko Kovac. Rummenigge hat keinerlei Bedenken, dass dem neuen Trainer das gelingt. "Niko hat eine spannende, gute Entwicklung hinter sich und wir sind überzeugt von ihm. Es fällt auf, dass er recht hart trainiert. Das Wichtigste ist: Er hat unser vollstes Vertrauen und geht mit Feuereifer an den Job heran."

Gerade für Kovac wird es am Wochenende brisant. Im Supercup trifft er am Sonntag (LIVE! ab 20.30 Uhr bei kicker.de) auf seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt.

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