Finale im eSport geht an einen 18-Jährigen

Aldossary krönt sich in London zum FIFA-Weltmeister

Mosaad

Mit 18 Jahren an der FIFA-Spitze: Mosaad "Msdossary" Aldossary. Getty Images

Zuvor hatte "Msdossary" den deutschen Titelfavoriten Michael "MegaBit" Bittner vom VfL Bochum im Xbox-Viertelfinale mit 9:4 besiegt. Der VfL-Spieler sagte der Deutschen Presse-Agentur über seinen Gegner: "Er spielt in der Defensive einfach überragend. So kassiert er immer ein Tor weniger als andere Profis."

Für Deutschland war die virtuelle Fußball-WM enttäuschend. Zwar hatte die Bundesrepublik mit Abstand die meisten Vertreter unter den Top 32 der Gruppenphase. Doch spätestens in den Viertelfinal-Begegnungen der zwei Konsolen war für sie Schluss. Teils spielten sie früh gegen Topfavoriten oder sie warfen sich gegenseitig raus.

Insgesamt hatten 20 Millionen Gamer versucht, sich über Turniere im Internet und in großen Hallen für die Play-offs der FIFA-WM zu qualifizieren. Das waren laut FIFA-Angaben so viele wie noch nie. Ebenso wachsen die Zuschauerzahlen - einige Millionen schauten sich die Partien live im Netz an - sowie die Preisgelder. Vor zwei Jahren erhielt der Gewinner noch 20.000 US-Dollar - mehr als zehnmal weniger als bei dieser WM.

dpa

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