Milliardenschwere Unternehmen investieren

Overwatch League: Atlanta und Guangzhou steigen ein

Das große Interesse an der Overwatch League lockt weitere Investoren an.

Das große Interesse an der Overwatch League lockt weitere Investoren an. Blizzard

Zwölf Mannschaften spielten vergangene Saison um den Titel der Overwatch League, jetzt kommen mindestens zwei neue dazu. Diese vertreten jeweils China und die USA. Das US-amerikanische Medienunternehmen Cox Enterprises hat sich einen Platz in Atlanta gesichert. In der Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia befindet sich auch der Firmensitz. Das andere Team wird in Zukunft Guangzhou repräsentierten. Besitzer der Mannschaft ist ein Finanz- und Unterhaltungskonglomerat, die Nenking Group. Details sind dazu noch nicht bekannt, weder Mannschaftsnamen noch Spieler sind veröffentlicht worden. Über die zu zahlende Gebühr für den Eintritt in die Overwatch League kann nur spekuliert werden. Ein Platz im Städte basierten Franchise-System kann mittlerweile bis zu 60 Millionen US-Dollar kosten.

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Mehr Europa

Blizzard erwähnte in der Vergangenheit mehrfach, dass auch weitere europäische Teams in der nächsten Saison eingeplant sind. Zurzeit ist der frischgebackene OWL-Champion London Spitfire das einzige Team aus Europa. Medienberichten zufolge sollen Verhandlungen mit McCourt Global kurz vor dem Abschluss stehen. Die Besitzer des Fußballvereins Olympique Marseille wollen demnach mit einem Spot in Paris an den Start gehen. Berlin sei ebenfalls als "Ballungszentrum für Overwatch" ein heißer Kandidat. Das war wohl auch der ausschlaggebende Punkt, weshalb jetzt Plätze an Atlanta und Guangzhou vergeben wurden. "Wir wissen, dass Atlanta und Guangzhou sehr engagierte Fangemeinden haben, und können es kaum erwarten, ihre Teams zu enthüllen", sagte Nate Nanzer, Liga-Beauftragter der Overwatch League, in einer offiziellen Mitteilung.

Lars Becker

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