MSV Duisburg startet am Montagabend in die neue Spielzeit

Vierstelliger Gruev und die Vorfreude auf den Start

John Verhoek und Ilia Gruev

Bereit für den Saisonstart: Duisburgs John Verhoek und Trainer Ilia Gruev sehnen den Auftakt in Dresden herbei. imago

Im Sommer war beim MSV großes Stühlerücken angesagt: Neun Zugängen stehen neun Abgänge gegenüber. Gruev und Sportdirektor Ivica Grlic arbeiteten die vergangene Spielzeit auf und verstärkten dementsprechend gezielt den Kader. Ein großes Manko war 2017/18 die Defensive. Gemeinsam mit dem 1. FC Heidenheim stellten die Zebras die anfälligste Defensive der Liga (56 Gegentore), weshalb das Duo Gruev/Grlic sich in Würzburg bediente und mit Sebastian Neumann einen Stabilisator für die Abwehrkette verpflichtete.

Konkurrenzkampf in der Offensive

Zudem sorgten die Duisburger Verantwortlichen mit den Einkäufen von Richard Sukuta-Pasu (SV Sandhausen) sowie John Verhoek (Heidenheim) für mehr Breite, Variabilität und natürlich auch Konkurrenzkampf in der Offensivabteilung. Zwar hatte diese letztes Jahr gut funktioniert - Borys Tashchy (elf Saisontore) & Co. waren immerhin 52-mal erfolgreich -, doch nun werden die Karten neu gemischt.

Spielersteckbrief Verhoek

Verhoek John

Trainersteckbrief Gruev

Gruev Ilia

Ich spiele seit sechs Jahren in der Liga. Ich kenne das Geschäft. Wir haben eine starke Mannschaft.

John Verhoek

Neuzugang Verhoek, der für den FCH in der letzten Saison zehn Treffer erzielte, sieht seinen neuen Klub sehr gut aufgestellt, wie er gegenüber "DerWesten" verriet: "Ich spiele seit sechs Jahren in der Liga. Ich kenne das Geschäft. Wir haben eine starke Mannschaft." Mit diesem reichen Erfahrungsschatz im Gepäck will sich der 29-jährige Niederländer in den Dienst des Teams stellen und stellt klar: "Ich bin bereit für den Start!"

Montagabend geht es los: Auftakt in Dresden

Ob er am kommenden Montagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Dresden in der Startelf stehen werde, wusste Verhoek noch nicht - Coach Gruev ließ eine Startelf noch nicht durchsickern: "Ich will die Spannung möglichst lange hochhalten", so der 48-jährige Trainer. Allerdings, und das verriet der Bulgare mit einem Lachen im Gesicht, werden er und Verhoek "am Montag zum Kader" gehören.

Ganz im Gegensatz zu Stürmer-Neuzugang Nummer zwei: Sukuta-Pasu ist gegen die Sachsen noch nicht spielberechtigt, da er sich am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit im Trikot des SV Sandhausen noch eine Gelb-Rote Karte beim torlosen Remis gegen Arminia Bielefeld eingehandelt hatte und dementsprechend noch gesperrt ist. Der gebürtige Wuppertaler muss sich also noch ein wenig gedulden. Mindestens bis zum zweiten Spieltag, wenn die Heimpremiere ansteht - das Ruhrpott-Derby gegen den VfL Bochum.

kög