Nürnberg: Vier Tage Trainingspause

Köllner: Lob und Tadel für Salli

Nürnbergs Trainer Michael Köllner mit Edgar Salli

Nürnbergs Trainer Michael Köllner über Edgar Salli: "Solche Spieler brauchst du." imago

"Die Spieler mussten drei Wochen lang viel leiden. Da ist ein positives Ergebnis immer gut", sagte Köllner und zeigte sich sogar eine wenig verwundert: "Nach dieser intensiven Zeit hat es mich überrascht, dass wir noch so spritzig waren." Abgesehen von der wackeligen Anfangsphase kontrollierte der Club die Partie gegen die Kickers, die bereits eine Woche vor dem Saisonstart stehen, und zeigte sich vor dem Tor kaltschnäuzig.

"Es war unser bestes Spiel bisher", meinte Eduard Löwen, der den FCN mit 1:0 in Führung gebracht hatte und sich auf seiner Lieblingsposition im Mittelfeldzentrum stark präsentierte: "Ich denke, dass mir diese Position am besten liegt. Das versuche ich zu zeigen."

Matchwinner war am Samstag allerdings Edgar Salli, der einen Doppelpack erzielte: "Es tut immer gut zu treffen", freute sich der Außenbahnspieler, der von Köllner ein Lob bekam: "Er kann den Unterschied ausmachen, solche Spieler brauchst du. Mich freut es für ihn, dass er immer mehr das Tor findet." Mit Sallis Leistung in der Anfangsphase war der Trainer allerdings nicht zufrieden: "Er hat uns in den ersten 15, 20 Minuten mit seinen Ballverlusten die eine oder andere Aufgabe gestellt", tadelte der Trainer.

Nach dem Auslaufen schwärmten die Club-Profis am Sonntag in der Region aus und besuchten verschiedene Fanklubs. Von Montag bis Donnerstag findet kein Mannschaftstraining statt, die Spieler müssen während dieser Pause allerdings individuelle Läufe absolvieren. Am Freitag geht es dann für zehn Tage ins Trainingslager nach Natz in Südtirol. Dann sollen auch die zuletzt geschonten Rekonvaleszenten Patrick Erras und Sebastian Kerk wieder einsatzfähig sein.

David Bernreuther