Bundesliga

Nagelsmann: "Damit die Neuen gleich wissen, was los ist"

Hoffenheim: Kopfarbeit für Bittencourt & Co.

Nagelsmann: "Damit die Neuen gleich wissen, was los ist"

Der Neu-Hoffenheimer Leo Bittencourt

Anspruchsvolle Trainingsinhalte bei der TSG: Der Neu-Hoffenheimer Leo Bittencourt. imago

"Das war auch gleich ein recht anspruchsvolles Training, damit sie wissen, was los ist. Das haben sie ordentlich gemacht", sagte der 30-Jährige zum Auftritt von Bittencourt, Ishak Belfodil, Joshua Brenet und Vincenzo Grifo auf dem Trainingsplatz in Zuzenhausen.

Tatsächlich gab es schon deutlich mehr Anlaufschwierigkeiten bei Nagelsmann-Neulingen. Der ein oder andere wirkte in der Vergangenheit etwas verwirrt von den gedanklich komplexen Anweisungen des Coaches. Beim aktuellen Quartett aber war dies nicht der Fall.

Bittencourt will das nicht überbewerten. Zwar "wird hier Einiges abverlangt, auch vom Kopf her", stellt der Ex-Kölner fest, erklärt aber im gleichen Atemzug: "Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie, aber die Abläufe sind in der Bundesliga schon sehr identisch."

Spätestens in einem Jahr jedenfalls muss sich der 24-Jährige an neue Ideen gewöhnen, wechselt Nagelsmann doch zu RB Leipzig. "Im Fußball kannst du die Zukunft eh' nicht voraussehen", meint der Offensivmann achselzuckend und betont, dass die Gewissheit im Kern für den Verein gut sei: "Man kann sich früh auf die Suche machen."

Seine persönliche ist vorerst abgeschlossen mit dem Wechsel in den Kraichgau aus Köln, wo er auch oft auf den Bahnen zum Einsatz kam. In Hoffenheim hofft er, häufiger "auf der Acht oder Zehn" agieren zu können, wie er sagt. "Da sehe ich mich schon. Ich hätte das in Köln öfters gespielt, wenn wir dort mehr Optionen auf den Außen gehabt hätten."

Mit Nadiem Amiri, Kerem Demirbay, Steven Zuber, Dennis Geiger und nun eben auch Grifo und Bittencourt hat Nagelsmann auf den Halbpositionen nun die Qual der Wahl.

Benni Hofmann

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