BVB greift tief in die Tasche

Dortmunds Diallo-Deal ist in den Endzügen

Yarmolenko und Diallo

Ab der kommenden Saison wohl beide im BVB-Trikot: Andrey Yarmolenko und Abdou Diallo (r.). imago

Weder Michael Zorc als Sportdirektor von Borussia Dortmund noch der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder erklärten den Transfer am Sonntag bereits als abgeschlossen. Die klare Tendenz, ja - und gute Gespräche, auch das, bestätigten die beiden Verhandlungsführer, aber eben noch keinen Vollzug . Die Dinge seien "noch nicht finalisiert", sagte Zorc, es seien "letzte Details zu klären", verriet Schröder. Auch Diallos Medizincheck in Dortmund steht noch aus. Sofern dabei keine Beanstandungen auftreten, wird der Franzose bei der Borussia einen Vertrag bis 2023 unterschreiben.

Zorc: Diallo ein typischer BVB-Transfer

Mit dieser Unterschrift wäre dann ein "typischer BVB-Transfer" perfekt, wie Zorc am Sonntag meinte. "Typisch", weil Diallo ein "schlauer, moderner und spielstarker" Fußballer sei, aber auch ein "noch entwicklungsfähiger". Für ihn müssen die Westfalen tief in die Tasche greifen. Dem Vernehmen nach werden für Diallo rund 28 Millionen Euro fällig. Nur für André Schürrle (30 Millionen, 2016) zahlte Dortmund noch mehr, damals an den VfL Wolfsburg.

Thomas Hennecke

Spielersteckbrief Diallo

Diallo Abdou