Bundesliga

Alles klar: Poulsen unterschreibt bis 2023

Gladbach verstärkt sich mit Dänen-Juwel

Alles klar: Poulsen unterschreibt bis 2023

Andreas Poulsen

Verstärkung für Borussia Mönchengladbach: Andreas Poulsen. imago

Im zweiten Anlauf hat es wie erwartet geklappt. Nach dem geplatzten Winter-Wechsel, der nur am Veto des FC Midtjylland gescheitert war, ist Poulsen endgültig am Niederrhein angekommen. Das Dänen-Juwel verstärkt die Mannschaft von Dieter Hecking auf der Linksverteidigerposition. Dort dürfte zunächst weiter Routinier Oscar Wendt die Hauptrolle in den Planungen des Trainers spielen. Doch womöglich entpuppt sich Poulsen ja nicht nur als reine Lösung für die Zukunft, sondern entwickelt sich schon in den kommenden Monaten zu einem ernsthaften Herausforderer des 32-jährigen Schweden. "Andreas ist ein hochtalentierter Linksverteidiger mit Tempo und Offensivdrang, der in Dänemark schon den Sprung in den Profifußball vollzogen hat", sagt Sportdirektor Max Eberl. "Nun wird er bei uns den nächsten Schritt in seiner Laufbahn machen. Wir freuen uns, dass er sich für Borussia entschieden hat."

In der Superliga absolvierte der dynamische Poulsen, der auch in vorgezogener Rolle auf der linken Seite eingesetzt werden kann, insgesamt elf Spiele für den aktuellen dänischen Meister; zehn davon in der Saison 2017/18. Für Dänemarks U-19-Nationalmannschaft absolvierte er bisher zehn Spiele. Sein Profidebüt gab der Linksfuß bereits im Alter von 17 Jahren, am 1. Dezember 2016 bei Midtjyllands Auswärtsspiel bei Silkeborg IF (1:2).

Spielersteckbrief Poulsen

Poulsen Andreas

Poulsen ist Gladbachs vierter Neuzugang für die nächste Saison. Zuvor hatten sich die Borussen schon die Dienste von Offensivmann Keanan Bennetts (19, Tottenham Hotspur) und Stürmer Torben Müsel (18, 1. FC Kaiserslautern) gesichert. Mittelfeldspieler Florian Neuhaus (21) wird nach Ablauf des einjährigen Leihgeschäfts mit Fortuna Düsseldorf ab Juli in den Kader aufgenommen. Dagegen stehen die Zeichen bei Tsiy-William Ndenge (21, Mittelfeld, Vertrag bis 2019), der in der vergangenen Saison an Roda Kerkrade verliehen war, auf Abschied.

Jan Lustig

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