Dopingsperre wird vom Schweizer Bundesgericht verschoben

Peru mit Guerrero und Farfan zur WM

Paolo Guerrero (l.)

Darf nun doch Perus Farben bei der WM 2018 vertreten: Paolo Guerrero jubelt über ein Tor gegen Saudi-Arabien. picture alliance

Guerrero erreichte vor dem Schweizer Bundesgericht eine Aufschiebung der vom Internationalen Sportgerichtshof CAS verhängten Dopingsperre , die seine WM-Teilnahme eigentlich verhindert hätte.

"Bei der superprovisorischen Gewährung der aufschiebenden Wirkung (...) hat die Präsidentin der ersten zivilrechtlichen Abteilung insbesondere den diversen Nachteilen Rechnung getragen, die der bereits 34 Jahre alte Fußballspieler erleiden würde, wenn er nicht an einer Veranstaltung teilnehmen könnte, welche die Krönung seiner Karriere darstellen wird", teilte das Bundesgericht am letzten Donnerstag mit.

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Weltmeisterschaft - Vorrunde, 1. Spieltag
Vorrunde, 1. Spieltag

Der Weltverband FIFA hatte den 34-Jährigen zuletzt nur für sechs Monate aus dem Verkehr gezogen, wogegen die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA aber Einspruch beim CAS eingelegt hatte. Die höchste sportrechtliche Instanz verhängte dann eine 14-monatige Sperre. Auch weil der CAS aber bislang keine Begründung des Urteils verschickte, entschied das Bundesgericht die Aufschiebung der Sanktion .

Der CAS wird der Aussetzung der Sperre nicht widersprechen, hatte der Internationale Sportgerichtshof bereits zuvor am Donnerstag mitgeteilt.

Wie wichtig Guerrero für die Ausahl seines Heimatlandes ist, bewies er am Sonntagabend (MESZ) im Testspiel in St. Gallen gegen Saudi-Arabien. Der Angreifer erzielte beim 3:0-Sieg zwei Tore (41., 64.). Neben Guerrero gehört auch Farfan zum WM-Aufgebot Perus, das sich erstmals seit 1982 wieder für eine WM qualifizieren konnte. Fardan wurde gegen Sausi-Arabien in der 65. Minute für Guerrero eingewechselt.

Das endgültige WM-Aufgebot Perus

Tor: Pedro Gallese (CD Veracruz), Jose Carvallo (Universitario de Deportes), Carlos Caceda (Deportivo Municipal)
Abwehr: Luis Advincula (Lobos BUAP), Miguel Araujo (Alianza Lima), Aldo Corzo (Universitario de Deportes), Nilson Loyola (FBC Melgar), Christian Ramos (CD Veracruz), Alberto Rodriguez (Junior de Barranquilla), Anderson Santamaria (Puebla FC), Miguel Trauco (CR Flamengo)
Mittelfeld: Pedro Aquino (Lobos BUAP), Wilder Cartagena (CD Veracruz), Christian Cueva (Sao Paulo FC), Edison Flores (Aalborg BK), Paolo Hurtado (Vitoria Guimaraes), Yoshimar Yotun (Orlando City), Renato Tapia (Feyenoord Rotterdam)
Angriff: Andy Polo (Portland Timbers), André Carrillo (FC Watford), Raul Ruidiaz (Monarcas Morelia), Jefferson Farfan (Lokomotive Moskau), José Paolo Guerrero (Flamengo Rio de Janeiro)

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