French Open: Serena Williams in Runde zwei

Kerber glatt durch - Görges dreht in Satz drei auf

Angelique Kerber

Die Faust geballt: Angelique Kerber steht in der zweiten Runde. Getty Images

Carina Witthöft erlebte nicht zum ersten Mal in diesem Jahr eine Enttäuschung. Die Hamburgerin verlor 4:6, 2:6 gegen die Französin Fiona Ferro, die nur dank einer Wildcard im Hauptfeld steht und lediglich die Nummer 257 der Weltrangliste ist. Mit aggressivem Spiel und weniger Fehlern verdiente sie sich aber im vierten Anlauf ihren ersten Zweitrunden-Einzug.

Besser lief es dagegen für Angelique Kerber. Die frühere Weltranglisten-Erste steht erstmals seit drei Jahren wieder in der zweiten Runde der French Open. Kerber gewann am Dienstag das deutsche Erstrundenduell gegen Mona Barthel klar mit 6:2, 6:3 und führte dabei sogar schon 5:0 im zweiten Durchgang. Zuvor hatte von den sieben gestarteten deutschen Damen nur Andrea Petkovic die Auftaktrunde in Paris überstanden.

Auch Görges in Runde zwei

Mit Julia Görges zog allerdings einige Minuten später die nächste deutsche Spielerin nach. Gegen Dominika Cibulkova gewann die 29-Jährige den ersten Durchgang und hatte in Satz zwei die Möglichkeit, das Match für sich entschieden. Bei 5:6 verlor die Fed-Cup-Spielerin allerdings ihren Aufschlag und damit den Durchgang. Im Entscheidungssatz drehte Görges jedoch auf und gewann diesen klar mit 6:0. In der zweiten Runde trifft sie nun auf Alison van Uytvanck.

Serena gewinnt erstes Grand-Slam-Spiel nach Babypause

Die ehemalige Weltranglisten-Erste Serena Williams hat beim ersten Grand-Slam-Match nach ihrer Babypause die zweite Runde der French Open erreicht. Die 36 Jahre alte Amerikanerin besiegte die Tschechin Karolyna Pliskova am Dienstag 7:6 (7:4), 6:4. Der mühsame Erfolg gegen die zumeist ebenbürtige Nummer 70 der Welt stand nach 1:45 Stunden fest. Nächste Gegnerin ist die Australierin Ashleigh Barty. Für Williams war es die erste Partie bei einem der vier wichtigsten Turniere, seit sie Ende Januar 2017 die Australian Open gewann. Bei ihrem 23. Grand-Slam-Titel war die auf Rang 451 der Weltrangliste abgerutschte Williams bereits schwanger.

dpa/mst

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