Mittelfeldspieler unterschreibt bis 2020

"Schnell und flexibel": Karlsruhe holt Halles Röser

Martin Röser

Martin Röser wechselt innerhalb der 3. Liga vom Halleschen FC zum Karlsruher SC. imago

"Martin kennt die 3. Liga sehr gut, er ist enorm schnell und kann flexibel sowohl links als auch rechts auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden", kommentierte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer die Neuverpflichtung. "An ihm hatten viele Vereine Interesse. Wir hatten schon länger mit ihm Kontakt, und umso mehr freut es uns, dass es geklappt hat."

Röser spielte die letzten beiden Jahre im Dress von Halle und erzielte in 54 Drittligaspielen 13 Tore. Alleine in der soeben abgelaufenen Saison gelangen ihm in 21 Einsätzen acht Tore. Mehr Treffer verhinderte eine ausgekugelte Schulter, die den 27-Jährigen zu Beginn des Jahres 2018 lange außer Gefecht gesetzt hatte.

Spielersteckbrief M. Röser

Röser Martin

Karlsruher SC - Vereinsdaten

Gründungsdatum

06.06.1894

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Hallescher FC - Vereinsdaten

Gründungsdatum

26.01.1966

Vereinsfarben

Rot-Weiß

"Für mich gehört der KSC zu den besten Adressen in der 3. Liga. Der Verein bietet mir eine sehr gute sportliche Perspektive, um in der kommenden Saison wieder oben mitzuspielen", äußerte sich Röser nach der Vertragsunterzeichnung. "Dazu kommt natürlich die Nähe zur Heimat", sagte der in Ludwigshafen geborene Offensivspieler. "Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es hier am 20. Juni losgeht." Nach Sven Müller, der Torhüter kommt vom 1. FC Köln, ist Röser der zweite Karlsruher Neuzugang für die kommende Saison.

Schleusener stürmt für Sandhausen - Bader zu Köln

Nicht mehr für den KSC am Ball sein wird dagegen Fabian Schleusener. Der 26-Jährige, der in der Saison 2017/18 auf Leihbasis für den KSC mit 17 Toren in 37 Ligaspielen zum Top-Torjäger avancierte, wird von seinem Stammverein SC Freiburg für ein Jahr an den Zweitligisten SV Sandhausen verliehen.

Verlassen hat den Verein auch Matthias Bader. Der Abwehrspieler schloss sich für drei Jahre dem 1. FC Köln an.

jer

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