WM

Perus Gegner bitten um Unterbrechung von Guerreros Sperre

Infantino macht Guerrero keine Hoffnung

Perus Gegner bitten um Unterbrechung von Guerreros Sperre

Bekommt Unterstützung von den gegnerischen Kapitänen: Perus Paolo Guerrero.

Bekommt Unterstützung von den gegnerischen Kapitänen: Perus Paolo Guerrero. imago

Der frühere Bundesliga-Stürmer des FC Bayern und Hamburger SV war nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien (0:0) am 5. Oktober 2017 positiv auf ein Abbauprodukt von Kokain getestet worden. Nach einigem Hin und Her zwischen FIFA, der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wurde eine 14-monatige Sperre verhängt, die das WM-Aus des 34-Jährigen bedeutete.

Nun schrieben die Spielführer von Australien (Mile Jedinak), Dänemark (Simon Kjaer) und Frankreich (Hugo Lloris) einen offenen Brief an die FIFA, mit der Bitte, die Sperre "zeitlich zu unterbrechen". Der Brief wurde durch die Spielergewerkschaft FIFPro veröffentlicht.

Spielersteckbrief Guerrero
Guerrero

Guerrero José Paolo

Spielersteckbrief Lloris
Lloris

Lloris Hugo

Spielersteckbrief Jedinak
Jedinak

Jedinak Mile

Spielersteckbrief Kjaer
Kjaer

Kjaer Simon

Weltmeisterschaft - Vorrunde, 1. Spieltag

Die drei Profis von den Gegnern Perus in der Gruppe C appellieren an das "Mitgefühl" des Fußballverbandes und hoffen auf eine "gerechte Lösung" für Guerrero, der aus ihrer Sicht sonst das Highlight seiner Karriere verpassen würde.

Peru nimmt das erste Mal seit 36 Jahren wieder an einer Weltmeisterschaft teil. In den zurückliegenden Spielen Perus führte Guerrero die Südamerikaner als Kapitän aufs Feld.

Infantino macht Guerrero keine Hoffnung

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Guerrero allerdings keine Hoffnung auf eine Teilnahme gemacht. Bei einem Treffen mit dem wegen Kokainmissbrauchs gesperrten Ex-Bundesligaprofi und Perus Verbandspräsident Edwin Oviedo in Zürich habe Infantino Verständnis für die Enttäuschung des 34-Jährigen gezeigt, teilte die FIFA am Dienstag mit. Gleichzeitig habe der Schweizer aber betont, dass die vom Internationalen Sportgerichtshof CAS verhängte 14-monatige Sperre Bestand habe.

bst/las