DFB-Pokal

Schäfer über VfB-Wechsel: "Situation war definitiv blöd"

Nürnbergs Ex-Keeper und das Pokal-Finale 2007

Schäfer über VfB-Wechsel: "Situation war definitiv blöd"

Raphael Schäfer (r.) mit Timo Hildebrand nach dem DFB-Pokal-Finale 2007

Raphael Schäfer (r.) nach dem DFB-Pokal-Finale 2007 mit Timo Hildebrand - den er beim VfB beerben sollte. imago

Von Raphael Schäfer (39)

Das Pokalfinale war der Anfang vom Ende für mich beim VfB Stuttgart. In den Tagen davor gab es zu meinem neuen Arbeitgeber keinen Kontakt. Dafür aber Fan-Briefe, die mir der "Rat" gaben, sehr genau zu überlegen, für wen ich da alles geben soll. Ich habe mich so wenig wie möglich damit beschäftigt, aber die Situation war definitiv blöd. Vor allem wollte ich eins: den Titel für mich und den 1. FC Nürnberg holen.

Entscheidend für die Stimmung gegen mich war die Szene, als Cacau eine berechtigte Rote Karte bekam , ich mittendrin im Tumult. Der Vorwurf: Ich hätte den Platzverweis gefordert. In so einer Situation denkt man nicht an die Zukunft. Man will gewinnen, ich würde daher alles wieder so machen, hätte mich sonst komplett verstellen müssen. In den Tagen nach dem Spiel merkte ich über die Medien, dass es Wellen geschlagen hat. Am ersten Arbeitstag beim VfB haben mich die Fans spüren lassen, dass ich in ihrer Gunst ganz weit unten stehe. Auch im Ligapokal gegen die Bayern gab es sofort Pfiffe. Aus der Mannschaft machte mir niemand Vorwürfe.

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